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Jana
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Anzahl der Antworten 69
zuletzt 26. Jan.

Ruhig bleiben trotz großer Aufregung bei Hundebegegnungen

Hallo ihr Lieben, Vor einigen Monaten habe ich einen jungen Australien Shepherd übernommen. Bei Hundebegegnungen verliert er leider gefühlt seinen Verstand. Er bellt, springt in die Leine und kann sich nicht beruhigen. Unsere Trainerin sagt, er versucht mich zu beschützen und das ich zu aufgeregt bin. Da stimme ich ihr zu. Wenn ich einen Hund sehe merke ich schon, wie ich nervös werde und mein Herz schneller schlägt. Habt ihr Tipps, wie ich hier ruhig bleiben kann? Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Erfolgsgeschichten. Danke schonmal 😊
 
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Jana
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12. Nov. 08:35
Ich habe einen Hund, der auch nach zwei Jahren bei mir öfter pöbelt als dass sie es lässt. Ich lasse mich davon stressen, weil es mir unangenehm ist, wenn sie bellend in der Leine hängt. Mir helfen und halfen verschiedene Dinge, um ruhig zu bleiben - das Wissen, dass nur ich Ruhe in die Situation bringen kann - fremde und bekannte Menschen, die mir sagen, dass ich daran arbeite und man mehr nicht erwarten kann, meinen Hund und mich also akzeptieren wie wir sind - positive Einstellung zu Begegnungen, selbst wenn mein Hund schreiend in der Leine hängt, grüße ich freundlich. Wenn ich mich entschuldige, dann gut gelaunt - ATMEN, wenn mein Hund komplett austickt und nicht mehr ansprechbar ist, ist das Einzige, was ich noch tun kann, mich nicht anstecken zu lassen. Also halte ich dann einfach nur die Leine fest und konzentriere mich ganz auf meine Atmung
 

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Heiner
11. Nov. 23:48
Schau nicht deinen Hund und auch nicht den anderen Hund an. Schau auf was schönes einen Baum Haus Blumen was auch immer. Und denke dann auch was für ein schöner Baum. Genau das überträgt sich dann auch auf deinen Hund das positive Gefühl.
 
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Birgit
12. Nov. 07:47
Hallo Jana, du beschreibst jetzt eine Situation und daraus deine Stimmung. Hast du ein Ziel mit deinem Hund? Möchtest du daran arbeiten? Das Ziel immer im Auge? Dem Problem nicht ausweichen sondern es annehmen. Im Fokus wenn es nicht klappt, alles ausschalten besonders der Gedanke, es nervt. Nimm dich und deinen Hund in den Fokus in die Konzentration.freu dich an jedem kleinen Erfolg, wenn er dich ansschaut. Durch diese Erfahrungen wirst auch du ruhiger. Es bedeutet aber Arbeit, Arbeit an sich selbst etwas zu tun, Arbeit am Hund in Form von Training ..... Stress wird und bleibt es wenn Situationen hingenommen werden, weil anscheinend unlösbar
 
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Jana
12. Nov. 08:35
Ich habe einen Hund, der auch nach zwei Jahren bei mir öfter pöbelt als dass sie es lässt. Ich lasse mich davon stressen, weil es mir unangenehm ist, wenn sie bellend in der Leine hängt. Mir helfen und halfen verschiedene Dinge, um ruhig zu bleiben - das Wissen, dass nur ich Ruhe in die Situation bringen kann - fremde und bekannte Menschen, die mir sagen, dass ich daran arbeite und man mehr nicht erwarten kann, meinen Hund und mich also akzeptieren wie wir sind - positive Einstellung zu Begegnungen, selbst wenn mein Hund schreiend in der Leine hängt, grüße ich freundlich. Wenn ich mich entschuldige, dann gut gelaunt - ATMEN, wenn mein Hund komplett austickt und nicht mehr ansprechbar ist, ist das Einzige, was ich noch tun kann, mich nicht anstecken zu lassen. Also halte ich dann einfach nur die Leine fest und konzentriere mich ganz auf meine Atmung
 
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Christina
12. Nov. 08:47
Mir hilft es, mich auf Stresssituationen vorzubereiten. Das hilft auch beim Hund. Wie willst Du reagieren? Wann ist was zu tun? Das hilft Dir entspannter abzuspuhlen ohne in der Stresssituation noch nachdenken zu müssen. Wenn Stress aufkommt hilft es auszuatmen. Das kommt beim Hund als Entspannung an. Wir neigen dazu die Luft anzuhalten wenn wir Stress haben. Das merkt auch der Hund. Also. Hundesichtung, Schultern runter, entspannt aufrichten, ausatmen. Deinen Hund sortieren wie Du es geübt hast, und, weiteratmen nicht vergessen, durch durch die Situation. Du brauchst nicht gestresst zu sein. Es kann nichts passieren. Mit genau der Intension -führst- Du Deinen Hund da durch. Du kannst auch im Vorfeld mal visualisieren, wie eine Hundebegegnung für Dich aussehen sollte. Wie ihr das, entspannt als Team, meistert. Um ein Ziel zu erreichen, hilft es, wenn man sich klar macht, wie es aussehen soll und wie es sich anfühlt. Das hilft tstsächlich. Und jetzt ganz entspannt losüben. Freu Dich auf viele Begegnungen, die es Dir erst möglich machen von Hund zu Hund sozusagen, ein Stück Deinem Ziel näher zu kommen. Da kommt kein Stress....da kommt extra für Euch, ein Übungshund.
 
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Birgit
12. Nov. 08:53
Der Schlüssel liegt ja darin, zu erkennen, wann ich als Halter meinem Hund durch umlenken der Situation helfen muss. Beispiel: meine Emmy war während der Prägungsphase in der Tötung. Als Minihund mit wahrscheinlich großen Hunde zusammen. Sie hat Panik und dies zeigt sie durch kläffen. Hat es gezeigt! Nun ist es einfacher einen 6 kg Hund zu regeln als einen 25 kg. Ich hatte aber auch einen 50 kg Hund übernommen, mit Leinenaggression. Es geht also darum wie kann ich meinen Hund auf mich konzentrieren, wie schaffe ich diese Konzentration zu halten, wie löse ich diese Konzentration wieder auf. Wie reagiere ich wenn der Hund durchstartet. Es geht nicht darum wie reagiere ich wenn ich gar nichts hinbekomme. Es muss der Weg gesucht werden, dass ich als Mensch meinem Hund klar und deutlich vermitteln kann, das will ich, das ist falsch, das ist richtig. Hunde haben schlechte Tage, wir sind auch mal unkonzentriert und dann bedeutet es eben zu sehen wo ich/wir Fehler mache/n Ich habe Emmy zu 100% unter Kontrolle, wenn ich zu 100% bei ihr bin. Es gibt Situationen da gibt es keine Gewöhnung, weil der Hund das aus Erlebnisse nicht kann. Das ist zu akzeptieren, ist das so, muss ich bestimmte Situationen kontrollieren. Das ist sehr viel Arbeit, an sich selbst und am Hund. Nur durchatmen und der Hund bekommt nichts vermittelt hilft wenig weiter. Aus durchatmen, Körpersprache, aktiv werden, schließt sich erst der Kreis. Und wenn wir Mal einem blöden Tag haben, würd nicht lange darüber nachgedacht, das war blöd, der war blöd, der ist schuld .... Morgen wird der Tag besser sein. So gehen wir dann auch los. Da beginne ich bereits vor der Straße die Emmy komplett auf mich zu konzentrieren.
 
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Stephanie
12. Nov. 08:58
Ich glaube wir haben unsere Hundebegegnungen schon ganz gut im Griff, mittlerweile! Linus ist auch eher unsicher und kann daher mal lauter und hysterisch werden. Da er auch letzten Sommer noch mal richtig böse angegriffen wurde mussten wir wieder von Null anfangen. Er wird auch nur noch laut wenn er merkt das der entgegen kommende Hund nicht in Kontrolle ist. Das checkt er sofort. Wenn der Hund dann noch größer und dunkler ist, wie der Hund damals, kann ich nur noch versuchen die Situation ruhig zu überstehen. Was mir geholfen hat. Was andere denken ist mir total egal! Wenn was schiefgehen sollte, egal, nächstes Mal wird es wieder besser! Wenn Linus ausrastet u. Die anderen Besitzer sind einigermaßen fähig, frag ich immer ob wir mit Abstand so lange stehen bleiben können bis Linus sich beruhigt hat! Ich quatsch die Leute dann nett voll und Linus merkt das es keinen Grund gibt Angst zu haben! Das hilft am meisten! Und die Menschen finden dann auch super das sie helfen können! Reden hilft ungemein! Ich habe seit Linus auch kein Schamgefühl mehr 🐶😉🤣 Er geht zum Beispiel 10 mal entspannt mit mir Kaffee trinken und dann schreit er beim 11 mal das Kaffee zusammen weil ein dunkler Hund rein kommt! Shit Happens! Such ich mir eben ein anderes Kaffee zum üben! Er ist halt der Linus und der ist halt speziell! Ich bin noch Selbstbewusster geworden durch ihn und habe unheimlich viel gelernt! Ihr werdet das auch schaffen! Liebe Grüße stephanie und Linus
 
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Anni
12. Nov. 09:02
Hallo Jana, wir haben das gleiche Problem. Ich kann bei uns nicht sagen, was genau der Auslöser ist. Sind es die Hunde oder bin ich es? Ich versuche ruhig zu bleiben, aber innerlich bin ich zu aufgeregt und seh schon vor mir wie er wieder in der Leine hängt, was natürlich falsch ist 🥴 Meine Trainerin sagt auch, ruhig bleiben und sich selber immer sagen, 'Hey, diesmal klappt's!' Theorie und Praxis eben.. Wir haben schon viel versucht, von Sitz und Schau, zu einfach weiterlaufen und schauen oder komplett ignorieren und weitergehen. Funktioniert nur nicht wirklich. Askan fixiert schon sobald er einen Hund sieht, und leider schaffe ich es dann überhaupt nicht mehr seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Ich versuche körperlich zu korrigieren wenn er nach vorne möchte, aber ab einem gewissen Punkt schaffe ich das nicht mehr und er hängt in der Leine. Da er etwas Gewicht hat, sieht das dann natürlich aus als hätte ich meinen Hund nicht unter Kontrolle..und wenn wir ehrlich sind hab ich das in dem Moment auch nicht. Er flippt aus, beruhigt sich nach paar Sekunden wieder und ist ansprechbar 🤷🏻‍♀️ Im Training haben wir jetzt jemanden, mit dem wir trainieren können. Ebenfalls ein großer junger Rüde. Beim letzten Mal haben wir verschiedene Übungen gemacht, und dann den Radius immer weiter verkleinert, bis wir auf Straßenbreite aneinander vorbei gehen mussten. Haben wir zwanzig Minuten geübt, Askan wurde immer besser, aber ist trotzdem jedes Mal ein wenig in die Leine gegangen. Wir sollten versuchen, das unsere Hunde uns dabei anschauen. Ich denke fast, einfach auf niemanden achten und vorbei könnte bei Askan besser klappen, versuchen wir beim nächsten Training. Das machen wir nun regelmäßig, vielleicht könnt ihr euch auch einen Trainingspartner suchen? Ein Hund mit dem ihr üben könnt, ruhig aneinander vorbeizugehen, das er lernt du führst und er sich entspannen kann. Mein Ziel ist es, das er natürlich den anderen Hund angucken darf wenn er will, aber er muss ruhig bleiben 🙂
 
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Sarah
12. Nov. 09:06
Meine Trainerin hat mir auch gesagt, dass sich meine Stimmung auf den Hund überträgt. Sie hat mir geraten, besser körpersprachlich zu arbeiten, da die Stimme eher Anspannung oder Nervosität überträgt. Im Zuge dessen, dass ich Hundebegegnung wieder Positiv aufgebaut habe, rede ich aber auch in einigen Situationen positiv über den Reiz. Dadurch, dass Allie dann hört, dass ich fröhlich bin oder positiv gestimmt, entspannt sie sich etwas. Da muss man aber schauen, ob man das mit dem Hund überhaupt machen kann oder zu viel Gerede ihn dann wieder nervös werden lässt. Ist er in der Situation ansprechbar? Versuch ihn zu dir zu orientieren bevor er den Reiz wahrnimmt. Mach seine liebsten Tricks, dann bist auch du dadurch abgelenkt & hast eine Aufgabe. Ich war immer nervöser, wenn ich nicht wusste, was auf mich zu kommt. Aber wenn ich Allie beschäftige blende ich den anderen Hund mehr aus
 
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Steffi
12. Nov. 09:16
Moin je ruhiger und entspannter du bist ist auch dein Hund! Ich gehe immer vorausschauend spazieren und wenn ich ein Hund sehe wo ich erkennen kann das es komisch werden kann fange ich schon lange vorher an mein Hund anzusprechen mit Fuß und ja ich Atme auch bewusst ein und aus und konzentriere mich nur auf mein Hund manchmal weiche ich auch aus zb auf die Wiese oder auf die andere Straßen Seite.Wichtig ist auch deine Körperhaltung nicht verkrampft die Leine halten und gehe Gerade! Stell dir eine Situation vor wo du dich entspannst zb ein Urlaubserlebnis ein Besuch in der Sauna oder was du dir schönes zu Essen machst ! Denk positiv und dann wirst du und dein Hund entspannt
 
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Heike
12. Nov. 09:52
Ich glaube wir haben unsere Hundebegegnungen schon ganz gut im Griff, mittlerweile! Linus ist auch eher unsicher und kann daher mal lauter und hysterisch werden. Da er auch letzten Sommer noch mal richtig böse angegriffen wurde mussten wir wieder von Null anfangen. Er wird auch nur noch laut wenn er merkt das der entgegen kommende Hund nicht in Kontrolle ist. Das checkt er sofort. Wenn der Hund dann noch größer und dunkler ist, wie der Hund damals, kann ich nur noch versuchen die Situation ruhig zu überstehen. Was mir geholfen hat. Was andere denken ist mir total egal! Wenn was schiefgehen sollte, egal, nächstes Mal wird es wieder besser! Wenn Linus ausrastet u. Die anderen Besitzer sind einigermaßen fähig, frag ich immer ob wir mit Abstand so lange stehen bleiben können bis Linus sich beruhigt hat! Ich quatsch die Leute dann nett voll und Linus merkt das es keinen Grund gibt Angst zu haben! Das hilft am meisten! Und die Menschen finden dann auch super das sie helfen können! Reden hilft ungemein! Ich habe seit Linus auch kein Schamgefühl mehr 🐶😉🤣 Er geht zum Beispiel 10 mal entspannt mit mir Kaffee trinken und dann schreit er beim 11 mal das Kaffee zusammen weil ein dunkler Hund rein kommt! Shit Happens! Such ich mir eben ein anderes Kaffee zum üben! Er ist halt der Linus und der ist halt speziell! Ich bin noch Selbstbewusster geworden durch ihn und habe unheimlich viel gelernt! Ihr werdet das auch schaffen! Liebe Grüße stephanie und Linus
Nachdem meine Suki auch von einem freilaufenden Jagdhund angegriffen und schwer verletzt wurde hatte ich anschließend ebenfalls Probleme bei Hundebegegnungen. Bei unangeleinten Hunden war ich sofort gestresst und bin möglichst ausgewichen, was Suki natürlich merkte. Kam ein größerer Hund an sie heran, hat sie geschrien. Hundebegegnungen an der Leine, kein Problem bei kleinen Hunden, bei großen Hunden fing sie das Pöbeln an, um sie gleich wegzujagen. Mir hat es auch geholfen, die Leute zu bitten, kurz stehenzubleiben oder ich habe gefragt, ob ich ein kleines Stück mit etwas Abstand mit ihnen zusammen gehen kann. Einige kennt man ja auch schon etwas durch häufigere Begegnungen. Das Pöbeln war meist nur im Moment der Begegnung, beim Stehenbleiben oder kurz zusammen gehen war wieder Ruhe, und da wurde belohnt. Hat uns zumindest gut geholfen.
 

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