Hundebegegnungen werden mit bellen begrüßt – Erziehung & Training – Hundeforum von Dogorama – Dogorama App

Home / Forum / Erziehung & Training / Hundebegegnungen werden mit bellen begrüßt

Verfasser-Bild
Selin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 49
zuletzt 26. Nov.

Hundebegegnungen werden mit bellen begrüßt

Hallo meine nun 14 Wochen alte Mischlings Hündin bellt bei (vielen) Hunde Begegnungen. Welche nicht nah sein müssen sondern nur sichtbar (andere Straßenseite) bellt sie drauf los. Sie zieht nicht an der Leine! Sie bleibt strick und staar stehen und bellt denn Hund an. Ich habe nun schon ganz viele Tipps bekommen wie ich das behandeln soll,nur sehe ich keinerlei Besserung. Was mich aber immer wieder verdutzt ist das wenn wir denn hund dann beschnuppern haben ist nach ein paar minuten ruhe. Sie setzt sich mit dem hund hin oder findet ihn schon garnicht mehr interessant. Sie hat auch 2 Spiel Freunde mit denen wir keine Probleme haben.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Peter
Beliebteste Antwort
16. Juli 15:18
Hmmm, da bin ich wohl anderer Meinung. Hab noch nie den Grund verstanden, weshalb Leine = kein Kontakt bedeuten sollte. Das würde ja bedeuten, in der Stadt oder überall, wo der Hund an der Leine sein muss, keine Kontakte zu haben. Was soll das? Warum? Dann könnte mein Hund all die Kumpel aus der Nachbarschaft nicht begrüßen dürfen? Das versteht der Hund nicht und ich auch nicht. Allerdings kann ich ihm jederzeit sagen, mit dem darfst du und mit dem nicht. Ich denke, es führt eher zu Frustration, wenn der Kontakt immer negiert wird. Und meiner Meinung nach löst diese Vermeidung keine Probleme. Wie soll denn ein Hund anständig Kontakt aufnehmen lernen, wenn er keinen haben darf? Wir haben schon – mit Neo und meinem alten Hund – zahlreichen Besitzern, die selbst ängstlich waren oder zumindest ihre Hunde (wahrscheinlich beides), zeigen und helfen können, das ein netter Kontakt auch mit großem Hund, angeleint oder nicht, absolut funktioniert. Meist die Kleinen "Schisser" wurden rehabilitiert und sind nun Kumpels. Das klappt prima an der Leine und wenn Platz da ist, kommt die Leine ab und die Hunde dürfen sich frei bewegen. Natürlich immer nach Absprache! Einfach hin und drauf los geht natürlich nicht und ich akzeptiere immer wenn es heisst "nee, bitte kein Kontakt". Aber es als Erziehungsphilosophie kategorisch auszuschließen, will mir nicht einleuchten. Die Hunde müssen doch lernen, AUCH an der Leine miteinander klarzukommen. Und wenn es mal nicht passt (eher selten bei uns, vielleicht 4%), dann wünscht man sich nen schönen Tag und geht weiter. Und dass mein Hund nicht zu klären hat, ob oder nicht oder was wenn, hat er ebenso gelernt. Und er ist der sozialste und netteste Hund den ich kenne.
 

Du willst mitreden?

Lade dir Dogorama kostenlos im App Store oder Play Store herunter und schon kann es losgehen!
Playstore-Button Appstore-Button
Beitrag-Verfasser-Bild
Sara
16. Juli 09:52
Naja, wenn dein Hund jedesmal bellt und dann als Belohnung den anderen Hund beschnüffeln darf, lernt er das das bellen dazu gehört. Was hast du denn schon alles versucht?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Isabell
16. Juli 09:55
Ich habe die Regel „keine Hundebegegnung an der Leine“ meiner ist entspannt, wir können dran vorbei gehen, weil er weiß: so lange die Leine dran ist, gibts nix 😉 Also kein schnuppern, kein hallo kein Kontakt eben. Laufe immer zwischen deinem und dem fremden Hund. Dann kannst du deinen mit deinem Körper blockieren. Wenn sie hin laufen will einfach den Fuß davor und weiter gehen 🤗 Sei auch Menschen, die das nicht akzeptieren gegenüber standhaft. Ich krieg oft zu hören, mein Hund würde assozial werden, wenn er nicht mit anderen spielt, frei laufende Hunde werden einfach rennen gelassen etc. Auch fremde Hunde blockiere ich mit meinem Bein, bei mir ist die Leine „Safe Place“ mein Hund soll sich absolut sicher fühlen. Viel Erfolg 👍🏻🍀
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Marina
16. Juli 10:03
Naja, wenn dein Hund jedesmal bellt und dann als Belohnung den anderen Hund beschnüffeln darf, lernt er das das bellen dazu gehört. Was hast du denn schon alles versucht?
würde mich auch interessieren
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Selin
16. Juli 10:21
Naja, wenn dein Hund jedesmal bellt und dann als Belohnung den anderen Hund beschnüffeln darf, lernt er das das bellen dazu gehört. Was hast du denn schon alles versucht?
Von dem einem Trainer wurde mir geraten mich zu ihr zu knien und ihr das Sichtfeld zum anderen hund zu kapseln sie zu streicheln und beruhigen. Die andere Hunde Trainerin meinte ich soll mit ihr einfach stehen bleiben sie soll sich aus Kläffen und wenn sie sich beruhigt hat gibt's Leckerlis
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Selin
16. Juli 10:25
Naja, wenn dein Hund jedesmal bellt und dann als Belohnung den anderen Hund beschnüffeln darf, lernt er das das bellen dazu gehört. Was hast du denn schon alles versucht?
Deine Art und Weise finde ich übrigens sehr unhöflich einem erst Hund Besitzer gegenüber. Man hätte es auch im Sinne erklären können das der Hund so etwas als Belohnung ansieht. Und nicht gleich die Axt ins Bein stellt. Überdenke vielleicht beim nächsten mal wie man etwas formuliert. Danke
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Dimitri
16. Juli 10:52
Deine Art und Weise finde ich übrigens sehr unhöflich einem erst Hund Besitzer gegenüber. Man hätte es auch im Sinne erklären können das der Hund so etwas als Belohnung ansieht. Und nicht gleich die Axt ins Bein stellt. Überdenke vielleicht beim nächsten mal wie man etwas formuliert. Danke
Das klingt aber gar nicht unhöflich! Zumindest lese ich das da nicht raus. Du solltest dem Hund aber auch nicht die Sicherheit geben, wenn er bellt, wie ein Hundetrainer geraten hat. Damit zeigst du ihm, dass es richtig war, verunsichert zu sein. Lass den Hund nicht im Kontakt treten, wenn die Leine dran ist! Versucht vielleicht mal umzudrehen, ihn ins Futtertreiben zu nehmen und dabei mit ihm zu "flirten", sodass er alles um sich herum vergisst. Dann könnt ihr auch versuchen, auf diese Weise an einem Hund vorbeizugehen. So weiß dein Hund dann, dass wenn er einen anderen sieht, du was ganz tolles bist und es sich lohnt dich im Auge zu behalten und den anderen Hund zu ignorieren.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Raphael
16. Juli 12:48
Von dem einem Trainer wurde mir geraten mich zu ihr zu knien und ihr das Sichtfeld zum anderen hund zu kapseln sie zu streicheln und beruhigen. Die andere Hunde Trainerin meinte ich soll mit ihr einfach stehen bleiben sie soll sich aus Kläffen und wenn sie sich beruhigt hat gibt's Leckerlis
Runterzugehen um ihr Sicherheit zu bieten ist scho mal ein guter Ansatz. Allerdings sollte es eher ein gemeinsames den anderen Hund beobachten sein und auf keinen Fall ein Blick versperren. Das dürfte die Situation nämlich eher verschlimmern. Also hinknien, Sicherheit geben, auch mal in bisschen kraulen und den anderen Hund beobachten. Wenn sie ruhig ist darf sie auch ruhig mal ein Leckerchen als Belohnung. Wichtig ist auch das du immer etwas Distanz zum anderen Hund hast und er ihr nicht zu nahe kommt.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Peter
16. Juli 15:18
Hmmm, da bin ich wohl anderer Meinung. Hab noch nie den Grund verstanden, weshalb Leine = kein Kontakt bedeuten sollte. Das würde ja bedeuten, in der Stadt oder überall, wo der Hund an der Leine sein muss, keine Kontakte zu haben. Was soll das? Warum? Dann könnte mein Hund all die Kumpel aus der Nachbarschaft nicht begrüßen dürfen? Das versteht der Hund nicht und ich auch nicht. Allerdings kann ich ihm jederzeit sagen, mit dem darfst du und mit dem nicht. Ich denke, es führt eher zu Frustration, wenn der Kontakt immer negiert wird. Und meiner Meinung nach löst diese Vermeidung keine Probleme. Wie soll denn ein Hund anständig Kontakt aufnehmen lernen, wenn er keinen haben darf? Wir haben schon – mit Neo und meinem alten Hund – zahlreichen Besitzern, die selbst ängstlich waren oder zumindest ihre Hunde (wahrscheinlich beides), zeigen und helfen können, das ein netter Kontakt auch mit großem Hund, angeleint oder nicht, absolut funktioniert. Meist die Kleinen "Schisser" wurden rehabilitiert und sind nun Kumpels. Das klappt prima an der Leine und wenn Platz da ist, kommt die Leine ab und die Hunde dürfen sich frei bewegen. Natürlich immer nach Absprache! Einfach hin und drauf los geht natürlich nicht und ich akzeptiere immer wenn es heisst "nee, bitte kein Kontakt". Aber es als Erziehungsphilosophie kategorisch auszuschließen, will mir nicht einleuchten. Die Hunde müssen doch lernen, AUCH an der Leine miteinander klarzukommen. Und wenn es mal nicht passt (eher selten bei uns, vielleicht 4%), dann wünscht man sich nen schönen Tag und geht weiter. Und dass mein Hund nicht zu klären hat, ob oder nicht oder was wenn, hat er ebenso gelernt. Und er ist der sozialste und netteste Hund den ich kenne.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Isabell
16. Juli 15:42
Hmmm, da bin ich wohl anderer Meinung. Hab noch nie den Grund verstanden, weshalb Leine = kein Kontakt bedeuten sollte. Das würde ja bedeuten, in der Stadt oder überall, wo der Hund an der Leine sein muss, keine Kontakte zu haben. Was soll das? Warum? Dann könnte mein Hund all die Kumpel aus der Nachbarschaft nicht begrüßen dürfen? Das versteht der Hund nicht und ich auch nicht. Allerdings kann ich ihm jederzeit sagen, mit dem darfst du und mit dem nicht. Ich denke, es führt eher zu Frustration, wenn der Kontakt immer negiert wird. Und meiner Meinung nach löst diese Vermeidung keine Probleme. Wie soll denn ein Hund anständig Kontakt aufnehmen lernen, wenn er keinen haben darf? Wir haben schon – mit Neo und meinem alten Hund – zahlreichen Besitzern, die selbst ängstlich waren oder zumindest ihre Hunde (wahrscheinlich beides), zeigen und helfen können, das ein netter Kontakt auch mit großem Hund, angeleint oder nicht, absolut funktioniert. Meist die Kleinen "Schisser" wurden rehabilitiert und sind nun Kumpels. Das klappt prima an der Leine und wenn Platz da ist, kommt die Leine ab und die Hunde dürfen sich frei bewegen. Natürlich immer nach Absprache! Einfach hin und drauf los geht natürlich nicht und ich akzeptiere immer wenn es heisst "nee, bitte kein Kontakt". Aber es als Erziehungsphilosophie kategorisch auszuschließen, will mir nicht einleuchten. Die Hunde müssen doch lernen, AUCH an der Leine miteinander klarzukommen. Und wenn es mal nicht passt (eher selten bei uns, vielleicht 4%), dann wünscht man sich nen schönen Tag und geht weiter. Und dass mein Hund nicht zu klären hat, ob oder nicht oder was wenn, hat er ebenso gelernt. Und er ist der sozialste und netteste Hund den ich kenne.
Ich persönlich mache das, damit einfach Ruhe rein kommt. Er weiß, dass er keinen Kontakt haben wird und dann geht er auch nicht auf den Fremdhund zu, sondern entspannt neben mir
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Peter
16. Juli 16:04
Ich persönlich mache das, damit einfach Ruhe rein kommt. Er weiß, dass er keinen Kontakt haben wird und dann geht er auch nicht auf den Fremdhund zu, sondern entspannt neben mir
Dann könnte ich umgekehrt sagen: Der Hund hat nicht gelernt, das Hundekontakt durchaus in Ruhe stattfinden kann, egal ob mit oder ohne Leine. Mit dieser Einstellung bleibt man meiner Meinung nach in seiner Komfortzone und der Hund lernt nicht, mit der Situation umzugehen. Meiden ist einfacher als konfrontieren und daraus zu lernen. Mensch wie Hund! Ich suche sogar Begegnungen, damit wir ein Maximum an Erfahrung bekommen – und daraus resultiert echte Ruhe und Souveränität. Wenn man schonen alles gesehen hat, kann einen auch nichts mehr schocken oder weiß zumindest, was zu tun ist. Diese Selbstsicherheit gilt für Mensch und Hund und dann geht man mit einem ganz anderen Gefühl Gassi.
 

Du willst mitreden?

Lade dir Dogorama kostenlos im App Store oder Play Store herunter und schon kann es losgehen!
Playstore-Button Appstore-Button