Einem Treib- und Hütehund erkläre ich von Anfang an, dass Menschen (und Hunde) nicht in seinen Arbeitsbereich fallen. Ein Hund, der eine Gruppe kontrollieren will, hat ein anderes Problem als die Leinenführigkeit. Heißt, seine Rassezugehörigkeit hat nichts damit zu tun.
Ich vermute, du hast die Leinenführigkeit als Kommando, als "Trick" aufgebaut und nicht als Orientierung an dir.
Läuft sie Fuß weil du es ihr sagst ? Belohnst du jedes anschauen etc. ? Oder hat sie gelernt sich, egal was ist, an der Leine nach dir zu richten ?
Bei den Hunden, die Fuß nur als Kommando kennen hört die Konzentration auf, wenn def HF abgelenkt ist, oder viel los.
Ich würde nochmal einen Schritt zurück gehen und ein locker an der Leine laufen anders aufbauen und wechselnde Ablenkung einbauen.
Ist sie allgemein bei Bewegungsreizen schnell im Aussen ?
Wie ist sie bei Begegnungen mit Freunden ?
Kann sie sich zurück nehmen ?
Könntest du da ausführen, wie man das lockere Leine laufen erfolgreich aufbauen kann bzw wie es bei dir geklappt hat? Für viele ist ja die Definition Leinenführigkeit = Fußlaufen, ich würde gerne auch das normale Laufen ohne Zug etablieren, egal wo der Hund ist - vorne, hinten, neben mir, solange kein Zug auf der Leine ist, aber eben ohne "Kommando" oder Unterscheidung Halsband/Geschirr.
Solange ich alleine bin und die Umgebung nicht spannend genug (?) klappt es wunderbar, aber darüber hinaus wirds halt oft mäh. Meine ist auch schnell im Außen, schöner Sichtjäger und bei Begegnungen mit Leuten, die sie mag, sehr distanzlos ^^