Home / Forum / Verhalten & Psychologie / "Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Verfasser
Dogorama-Mitglied
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 1426
heute 22:01

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kirsten
heute 20:52
Nee roch gar nicht. War auch keine ausgebürstete Hundewolle. Sah eher wie nach einem Kampf aus. Es waren auch nicht wenige Haare. Danke für die Info
Was ich heute gefunden habe, sah aus als hätte jemand Snape aus Harry Potter den Kopf rasiert und grob verteilt.

Auf den Gedanken daran zu riechen, bin ich nicht gekommen. Aber mit meiner Nase komme ich eh nicht weit :( Wenn ich Maggi rieche, dann ist es vermutlich eh schon zu spät 🫣
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sylvia
heute 20:54
Was ich heute gefunden habe, sah aus als hätte jemand Snape aus Harry Potter den Kopf rasiert und grob verteilt. Auf den Gedanken daran zu riechen, bin ich nicht gekommen. Aber mit meiner Nase komme ich eh nicht weit :( Wenn ich Maggi rieche, dann ist es vermutlich eh schon zu spät 🫣
🤣
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kirsten
heute 20:57
Futterstellen aus Holz?
Das was wir heute gefunden haben, war quasi ein Holzdeckel (Brett mit Griff dran), ca. so groß wie eine Mikrowelle von oben. Man konnte sehen, dass darunter Körner lagen.

Einen Meter weiter lag noch so ein Ding, aber das schien alt zu sein, zumindest sah man seitlich keine einzelnen Körner herausschauen.
 
Beitrag-Verfasser
Olli
heute 20:58
Das werd ich mir auch kaufen. Kann auch dieses Buch total empfehlen für ein entspanntes Miteinander. Was hab ich beim Lesen Abbitte getan an meinem ersten Hund und auch Tränen vergossen.
Wieso kaufen?

Steht doch in der Bibliothek
https://voebb.de/aDISWeb/app?service=direct/0/Home/$DirectLink&sp=SPROD00&sp=SAK15954860
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kirsten
heute 21:48
Ich beneide euch wirklich um eure Nasentiere. Vergeblich habe ich, durch das „ Wege zur Freundschaft“-Buch inspiriert, versucht meinem Hund die Fährtenarbeit und das Anzeigen von Wild schmackhaft zu machen. Sichtjäger bleibt aber Sichtjäger. Wenn wir laufen wird nur der Horizont abgescannt. Echt schade, aber damit werden wir uns wohl arrangieren müssen. Ich finde den Ansatz toll, aber leider haben wir unser Glück dort nicht gefunden.
Die Steffi hat jetzt kürzlich geschrieben „Mir wurde klar, das wir unseren Weg zur Freundschaft finden müssen“.
Unser Weg!

Ich mag alle Ullibücher aus ganzem Herzen. Hängen geblieben ist mir auch das Zitat über Magda, der holländischen Schäferhündin:
„Surfen kann man nur mit der Welle -dagegen ist unnötig mühsam.“

Oder auch von der Ulli selbst:
„Jeder der Kursinteressenten hat einen weitaus besseren Lehrer, als ich es je sein könnte - den Hund an seiner Seite!“

Nach meinem Verständnis war der Kern der Ullihundephilosophie immer, das den Hunden nicht auferlegt wird, jemand anderes sein zu müssen. Sondern Wege zu finden, mit seinen Stärken mit und für ihn gut umzugehen.
Wir können, ganz logisch nicht jeden Wunsch erfüllen, nicht jede Situation perfekt machen, aber Ziel ist es zu verstehen, nicht die Persönlichkeit im Kern zu ändern.

„Wenn es so nicht klappt, dann macht es eben anders.“ ☺️

Ich glaube, dass vieles leichter fällt, wenn man irgendwo jemanden hat, bei dem die Dinge ganz ähnlich wirken. Jemand der schon das Problem ausformuliert hat, eine Lösung vorschlägt, die man durchspielen und austesten kann.
Und das es ein wenig frustriert, dass das hier für dich nicht so vorhanden ist?

Vielleicht kann es ja helfen, mal die letzte Situation, mit der du nicht zufrieden warst, detailliert aufzuschreiben?
Oft kommen einem allein durchs aufschreiben und erneutes Durchlesen neue Ideen oder Ansätze.

Ich würde euch ganz doll wünschen, dass ihr etwas findet, was für euch gut passt ☺️
Ich hoffe, dass ich dich jetzt nicht gleichzeitig mit dem Beitrag irgendwie blöd vor den Kopf stoße. Ich wollte nicht suggerieren, dass alles immer super einfach ist.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sylvia
heute 22:01
Die Steffi hat jetzt kürzlich geschrieben „Mir wurde klar, das wir unseren Weg zur Freundschaft finden müssen“. Unser Weg! Ich mag alle Ullibücher aus ganzem Herzen. Hängen geblieben ist mir auch das Zitat über Magda, der holländischen Schäferhündin: „Surfen kann man nur mit der Welle -dagegen ist unnötig mühsam.“ Oder auch von der Ulli selbst: „Jeder der Kursinteressenten hat einen weitaus besseren Lehrer, als ich es je sein könnte - den Hund an seiner Seite!“ Nach meinem Verständnis war der Kern der Ullihundephilosophie immer, das den Hunden nicht auferlegt wird, jemand anderes sein zu müssen. Sondern Wege zu finden, mit seinen Stärken mit und für ihn gut umzugehen. Wir können, ganz logisch nicht jeden Wunsch erfüllen, nicht jede Situation perfekt machen, aber Ziel ist es zu verstehen, nicht die Persönlichkeit im Kern zu ändern. „Wenn es so nicht klappt, dann macht es eben anders.“ ☺️ Ich glaube, dass vieles leichter fällt, wenn man irgendwo jemanden hat, bei dem die Dinge ganz ähnlich wirken. Jemand der schon das Problem ausformuliert hat, eine Lösung vorschlägt, die man durchspielen und austesten kann. Und das es ein wenig frustriert, dass das hier für dich nicht so vorhanden ist? Vielleicht kann es ja helfen, mal die letzte Situation, mit der du nicht zufrieden warst, detailliert aufzuschreiben? Oft kommen einem allein durchs aufschreiben und erneutes Durchlesen neue Ideen oder Ansätze. Ich würde euch ganz doll wünschen, dass ihr etwas findet, was für euch gut passt ☺️ Ich hoffe, dass ich dich jetzt nicht gleichzeitig mit dem Beitrag irgendwie blöd vor den Kopf stoße. Ich wollte nicht suggerieren, dass alles immer super einfach ist.
Ich bin vollkommen glücklich und im Feinen mit meinen Hunden. Wir haben immer viel Spaß und Abenteuer, auch schon bevor ich das Buch gelesen habe. Wir machen Suchspiele und Jagd nach Futter. Alles prima. Ich bin nur mit einer anderen Erwartungshaltung an die Ullimethode rangegangen. Ich hatte die Hoffnung, daß ihr Jagdverhalten sich grundlegend auf Nasenarbeit und Anzeigeverhalten ändert. Ist nicht so. Ich werde weiterhin so weitermachen.