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Dogorama-Mitglied
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heute 17:31

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Das
7. Jan. 20:30
Ein seltener Fund.
Weiß noch jemand was das ist ?! 😏
 
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Vivi &
7. Jan. 20:38
Ein seltener Fund. Weiß noch jemand was das ist ?! 😏
Ich tippe auf Reh. Eventuell von einem Jäger, der das Reh vor Ort ausgeräumt hat. Alternativ wäre auch Kaninchen von einem dummy möglich 🤔
 
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Sylvia
7. Jan. 20:59
Was mich am Mantrailing in erster Linie fasziniert, ist, wie die Hunde ihre Nase einsetzen. Wenn ich manche Trails nicht selber erlebt hätte, würde ich es wahrscheinlich nicht glauben. Sicherlich muss man den Hunden erklären, dass sie nur einem bestimmten Geruch folgen dürfen, aber sie verstehen es. Schon das finde ich unglaublich. Dann müssen sie noch Aufgaben lösen. Faszinierend war, und das hat jeder Hund geschafft, folgende Aufgabe: 4 Personen sind für 1 Minute in ein Auto von einer Trailerin gestiegen. Nachdem sie wieder ausgestiegen waren, ging eine Person weg. Die anderen 3 blieben am Auto stehen. Nun holte eine ihren Hund und bereitete ihn auf den Trail vor. Bei der Pipirunde wird immer darauf geachtet, dass man diese in der näheren Umgebung des Startpunktes macht, Kreuzungen mal abläuft ... damit der Hund bereits jetzt schon Gerüche aufnehmen kann. Danach wirde das Geschirr angezogen und die Leine befestigt. Immer darauf achtend, dass man dem Hund nicht vor der Nase steht. Nun ging es bei unserer Aufgabe etwas anders weiter. Man ließ den Hund an den 3 Personen schnuppern, die vorher im Auto saßen. Danach ging der Hund alleine für 30 Sekunden in das Auto (Türen wurden kurz geschlossen). Dann wurde der Hund raus geholt und sobald er mit seinen Pfoten auf dem Boden stand, wurde ihm sein Startkommando (bei uns "such") gegeben. Man konnte richtig sehen, wie die Hunde nachdachten. Und dann ging es los. Jeder Hund hat die 4. Person, die vorher mit im Auto gesessen hatte, gefunden 💪. Die Hunde mussten also erst mal den Geruch der zu suchenden Person von den anderen Personen sondieren. Ich glaube, Yoko hat etwa 1 Minute Zeit zum Nachdenken gebraucht, bis sie seiner Spur gefolgt ist. Das war aber auch die längste Zeit. Der Trail selber hatte dann am Ende noch eine Besonderheit. Die Person saß nicht versteckt, sondern ging auf einem Bürgersteig hin und her. Wenn man nun bedenkt, dass der Hund angeblich der frischesten Spur folgt, kann es zu Irritationen kommen plus, dass die zu suchenden Personen normalerweise versteckt irgendwo sitzen und nicht rumlaufen. Auch muss man bedenken, dass in der Zwischenzeit auf der Straße Autos gefahren sind und Menschen unterwegs waren. Kreuzungen sind auch ein Thema, wegen den Verwirbelungen. Da muss der Hund sauber arbeiten und Straßen ausschließen. Ich bin immer wieder fasziniert, was unsere Hunde leisten und ohne meinem Hund hätte ich nicht 1 Person gefunden. Die Hunde bringen Höchstleistungen, von denen wir Menschen nur träumen können. Wir Menschen spielen beim Mantrailing zwar auch eine wichtige Rolle, aber die Leistung erbringt der Hund. So, genug geschwärmt. Das war jetzt auch nur ein kleiner Einblick zum schnuppern. Wenn Fragen bestehen, dann her damit. Wenn es nicht so interessant ist oder nicht hierher passt, dann sagt das bitte 😉.
Ich kann dir nur absolut zustimmen. Es ist toll und hat was von gemeinsamer Jagd.
 
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Das
7. Jan. 21:00
Ich tippe auf Reh. Eventuell von einem Jäger, der das Reh vor Ort ausgeräumt hat. Alternativ wäre auch Kaninchen von einem dummy möglich 🤔
Das kleine Bäumchen im Hintergrund gibt weitere Infos.
 
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Kirsten
7. Jan. 21:11
Was mich am Mantrailing in erster Linie fasziniert, ist, wie die Hunde ihre Nase einsetzen. Wenn ich manche Trails nicht selber erlebt hätte, würde ich es wahrscheinlich nicht glauben. Sicherlich muss man den Hunden erklären, dass sie nur einem bestimmten Geruch folgen dürfen, aber sie verstehen es. Schon das finde ich unglaublich. Dann müssen sie noch Aufgaben lösen. Faszinierend war, und das hat jeder Hund geschafft, folgende Aufgabe: 4 Personen sind für 1 Minute in ein Auto von einer Trailerin gestiegen. Nachdem sie wieder ausgestiegen waren, ging eine Person weg. Die anderen 3 blieben am Auto stehen. Nun holte eine ihren Hund und bereitete ihn auf den Trail vor. Bei der Pipirunde wird immer darauf geachtet, dass man diese in der näheren Umgebung des Startpunktes macht, Kreuzungen mal abläuft ... damit der Hund bereits jetzt schon Gerüche aufnehmen kann. Danach wirde das Geschirr angezogen und die Leine befestigt. Immer darauf achtend, dass man dem Hund nicht vor der Nase steht. Nun ging es bei unserer Aufgabe etwas anders weiter. Man ließ den Hund an den 3 Personen schnuppern, die vorher im Auto saßen. Danach ging der Hund alleine für 30 Sekunden in das Auto (Türen wurden kurz geschlossen). Dann wurde der Hund raus geholt und sobald er mit seinen Pfoten auf dem Boden stand, wurde ihm sein Startkommando (bei uns "such") gegeben. Man konnte richtig sehen, wie die Hunde nachdachten. Und dann ging es los. Jeder Hund hat die 4. Person, die vorher mit im Auto gesessen hatte, gefunden 💪. Die Hunde mussten also erst mal den Geruch der zu suchenden Person von den anderen Personen sondieren. Ich glaube, Yoko hat etwa 1 Minute Zeit zum Nachdenken gebraucht, bis sie seiner Spur gefolgt ist. Das war aber auch die längste Zeit. Der Trail selber hatte dann am Ende noch eine Besonderheit. Die Person saß nicht versteckt, sondern ging auf einem Bürgersteig hin und her. Wenn man nun bedenkt, dass der Hund angeblich der frischesten Spur folgt, kann es zu Irritationen kommen plus, dass die zu suchenden Personen normalerweise versteckt irgendwo sitzen und nicht rumlaufen. Auch muss man bedenken, dass in der Zwischenzeit auf der Straße Autos gefahren sind und Menschen unterwegs waren. Kreuzungen sind auch ein Thema, wegen den Verwirbelungen. Da muss der Hund sauber arbeiten und Straßen ausschließen. Ich bin immer wieder fasziniert, was unsere Hunde leisten und ohne meinem Hund hätte ich nicht 1 Person gefunden. Die Hunde bringen Höchstleistungen, von denen wir Menschen nur träumen können. Wir Menschen spielen beim Mantrailing zwar auch eine wichtige Rolle, aber die Leistung erbringt der Hund. So, genug geschwärmt. Das war jetzt auch nur ein kleiner Einblick zum schnuppern. Wenn Fragen bestehen, dann her damit. Wenn es nicht so interessant ist oder nicht hierher passt, dann sagt das bitte 😉.
Vielen Dank für diesen faszinierenden Einblick ❤️ unheimlich interessant.
 
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Kirsten
7. Jan. 21:11
Ein seltener Fund. Weiß noch jemand was das ist ?! 😏
Bast? Vom Fegen?
 
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Das
7. Jan. 21:23
Bast? Vom Fegen?
Ja. 😀 Vom Rehbock.
 
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Ina
8. Jan. 11:24
Ich bekomme in letzter Zeit immer öfter Mantrailing-Inhalte in den Feed gespült. Das wollte ich mal weiterreichen, so wie es hier beschrieben wird, deckt es sich mit meinen Beobachtungen. Vielleicht ist das für euch auch interessant?
Mit Amy🌈 habe ich Mantrailing gemacht. Mich hat immer fasziniert wie sie im Winter insbesondere bei Schnee gearbeitet hat. Der Text trifft es wirklich gut.
 
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Das
8. Jan. 11:30
Mit Amy🌈 habe ich Mantrailing gemacht. Mich hat immer fasziniert wie sie im Winter insbesondere bei Schnee gearbeitet hat. Der Text trifft es wirklich gut.
Ein Border Terrier?
Ich merke es auch. Dracu ist im Schnee viel konzentrierter und schwieriger umzulenken.
Neulich stand er vor, ich Leinte ihn an und folgten einer Fährte die bei einem 12 Ender Rothirsch endete. 🙈
Wie habt ihr gesagt?
"Der Hund hat immer Recht!"😀
 
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Ina
8. Jan. 11:39
Ein Border Terrier? Ich merke es auch. Dracu ist im Schnee viel konzentrierter und schwieriger umzulenken. Neulich stand er vor, ich Leinte ihn an und folgten einer Fährte die bei einem 12 Ender Rothirsch endete. 🙈 Wie habt ihr gesagt? "Der Hund hat immer Recht!"😀
Ja, Amy war ein Border Terrier. Und damit sie auf keine dummen Gedanken kommt, habe ich ganz früh angefangen hobbymäßig mit Mantrailing. Primär hat sie meinen Sohn und meinen Mann gesucht und auch in jeder Situation (Stadt, Landt, Strand) zuverlässig gefunden. Es war sehr faszinierend wie unterschiedlich der Hund bei warmen Wetter, Regen oder Schnee arbeitet. Das war tatsächlich unsere gemeinsame Jagd. Sie ist nie alleine Jagen gegangen.
Genug off toppic. 🙈