Dann habe ich mich vielleicht nicht deutlich genug ausgedrückt oder du verstehst mich tatsächlich falsch. 🤷♀️🙈Ich meine die Methode, wo man den Hund in sein Bett (oder Box oder sonstigen Rückzugsort) schickt, anfangs nur kurz den Raum verlässt, dann die Zeit etwas ausweitet, später auch kurz mal die Tür schließt usw., ohne vorerst die Wohnung zu verlassen. Erst wenn das funktioniert, kann man auch mal ganz kurz die Wohnung verlassen und auch da die Zeit nur langsam steigern. Das hat ja jetzt nichts damit zu tun, dass „der Hund da durch muss“. Das noch einmal neu aufzubauen, könnte meiner Meinung nach schon hier helfen.
Ein typisches Beispiel, wo der Hund die Kontrolle übernimmt, ist für mich z.B. ein Hund, der seinen Halter während des Gassiganges durch die Gegend zieht und meint, jeden entgegenkommenden Hund ankeifen zu müssen. Da bin ich jetzt mal so altmodisch und behaupte, dass er das deshalb tut, weil der Halter nicht in der Lage ist, dem Hund zu vermitteln, dass er das nicht entscheiden muss, wer da kommen darf und wer nicht. Dieser Hund kann sich eben nicht auf seinen Halter verlassen, dass der die Situation im Griff hat und notfalls regeln wird, sei es aus Unwissen oder auch aus Unsicherheit. Das ähnliche wäre z.B. wenn der Hund Besuch an der Wohnungstür angeht und/ oder sogar weggesperrt werden muss, wenn Fremde an der Tür sind. Und wenn Eddy lernt, dass er sich nicht um alles kümmern muss und Frauchen nicht ständig verfolgen muss, wird er sich automatisch entspannen.