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Aileen
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zuletzt 6. Aug.

Verlustangst

Hallo, ich habe mal eine Frage Mein Zwergspitz rüde verhält sich seit paar Wochen äußerst komisch Allein bleiben war nie ein Problem. Er hat auf einmal angefangen, Verlustängste zu entwickeln mir gegenüber, obwohl ich nie lange aus dem Haus bin und er auch so gut wie nie alleine im Haus generell ist. Also es ist komisch sobald ich weg bin, fängt er an zu weinen und entwickelt Verlustängste und wenn ich da bin, haut er ab. Abends hat er angefangen, sobald ich mich ins Bett lege, sich komischerweise zu mir zu legen das hat er sonst nie gemacht. Dann, wenn ich da bin, haut er vor mir ab, holt keine Leckerlis mehr aus der Hand. Wenn ich auf ihn zugehe, hat er warum auch immer Angst (würde meinem Hund niemals etwas antun) aber auch das macht er bei jedem der auf ihn zugeht. Spielen und fressen und sonstiges Verhalten ist aber sonst normal . Ich weiß, ehrlich gesagt nicht mehr, was ich machen soll. Ich dachte das wäre eine Phase. Nur diese Phase geht jetzt schon echt sehr lange. Ich hatte schon überlegt, zum Tierarzt zu fahren. Nur ich denke auch der kann mir nicht viel helfen. Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen oder weiß mit, was das Zusammenhängen könnte .
 
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Dogorama-Mitglied
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30. Juli 23:05
Also morgens stehen sie auf, wenn ich aufstehe circa halb 7 morgens . Dann sind sie meist alleine von 7-10 in dem Zeitraum schlafen Sie auch beobachte sie öfter auf der Kamera. Wenn ich heimkomme, sind sie natürlich wieder wach und mittags und abends verteilt bin ich auch noch mal circa insgesamt 4-5 Stunden weg . Wenn sie dann oben bei meiner Mama sind, schlafen Sie kaum und der Eddy sitzt an der Tür und wartet auf mich und isst auch solange nichts. Sind Sie alleine unten bei mir schlafen Sie. Also würde jetzt mal grob in 24 Stunden also inklusive nachts sagen um die 13-15 Stunden Schlaf
Das ist schon ziemlich wenig Ruhe/Schlaf, vor allem, wenn dem in Wachphasen viel Action und Stress gegenübersteht:

- 3x täglich 30 Gassi

- viel mit dir spielen

- zu zweit sehr viel spielen und toben (ist das auch wirklich noch Spiel, oder nerven die sich gegenseitig??)

- alleine beschäftigen mit Ball etc

- Garten immer zugänglich


Das ist ein sehr unruhiges, aufputschendes Programm, mit wenig Möglichkeit zum Abbau von Stresshormonen oder zur Verarbeitung von Eindrücken.
Ich würde in diesem Punkt nachdrücklich zu einer Veränderung raten, um mehr Ruhe in den Alltag zu bringen.
 
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Aileen
30. Juli 20:57
Was ich halt zum Beispiel sagen kann, ist er hat viel mit Sodbrennen zu tun
Aber schon Ewigkeiten und so hat er sich noch nie gegenüber mir verhalten, wenn er Sodbrennen hatte.
Da habe ich auch schon Tabletten etc. für ihn die gebe ich ihm immer wenn ich merke, dass es wieder akut wird
 
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Sabine
30. Juli 21:00
Wurde vielleicht in den letzten Monaten kastriert bzw. ein Hormonchip gesetzt?
 
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Aileen
30. Juli 21:02
Wurde vielleicht in den letzten Monaten kastriert bzw. ein Hormonchip gesetzt?
Er selber nicht nur sein Bruder wurde, vor paar Monaten kastriert
 
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Sabine
30. Juli 21:07
Er selber nicht nur sein Bruder wurde, vor paar Monaten kastriert
Zeigt er auch bei anderen Personen Angst? Bei seinem Bruder verhält er sich wie immer?
 
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Aileen
30. Juli 21:09
Zeigt er auch bei anderen Personen Angst? Bei seinem Bruder verhält er sich wie immer?
Genau bei anderen Personen verhält er sich genauso gegenüber wie mir.
Bei seinem Bruder verhält er sich ganz normal
 
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Aileen
30. Juli 21:10
Zeigt er auch bei anderen Personen Angst? Bei seinem Bruder verhält er sich wie immer?
Was ich halt auch so komisch finde, ist, dass es sich so ein bisschen widerspricht
Wenn ich gehe, hat er Verlustängste. Er haut auch sehr oft ab durch die Tür, wenn ich aus der Tür rausgehe, mir hinterher zu kommen.
Und wenn ich dann da bin, haut er vor mir ab
 
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Carola
30. Juli 21:18
Zunächst einmal würde ich gesundheitlich abchecken ob etwas vorliegt. Sodbrennen kann schon ziemlich schmerzhaft sein von daher würde ich auch in Absprache mit dem Tierarzt das Futter noch mal überprüfen.
Dein Hund ist jetzt zwei Jahre alt wie ich in deinem Profil gesehen habe. In diesem Alter machen unkastrierte Hunde ja noch mal eine Phase der Entwicklung durch eventuell könnte es auch damit zusammenhängen denn er ist dem Jugendalter fast entwachsen. Da verhalten sie sich manchmal schon etwas"eigenwillig". Spitze können Fremden gegenüber sehr skeptisch sein und diese Eigenschaft entwickelt sich wenn das Erwachsenenalter beginnt.
Was tust du um die Bindung zwischen euch zu stärken bzw hast du getan? Vielleicht ist das noch mal ein Aspekt und die Teamarbeit zu verbessern und dem Hund eine Aufgabe zu geben. Möglicherweise ändert sich sein Verhalten dann wieder.
Meine Hunde(Spitze) sind auch manchmal etwas distanziert. Ich gehe in diesen Momenten aber nicht auf sie zu sondern lasse sie bis sie wieder von selbst kommen- das geht meist recht schnell kann aber auch schon mal ein paar Tage anhalten.
 
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Dogorama-Mitglied
30. Juli 21:48
Ist das der selbe Rüde, bei dem das Fell nicht mehr nachwächst?
 
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Aileen
30. Juli 21:51
Ist das der selbe Rüde, bei dem das Fell nicht mehr nachwächst?
Genau
 
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Dogorama-Mitglied
30. Juli 21:56
Genau
Was ist dem mit dem Fell?

Vielleicht gibt das Hinweis auf eine Erkrankung...?