Erstaunlich, dass in einem solchen Thread gerade das Bauchgefühl genannt wird.
Bei mir fliesst dieses natürlich auch in Entscheidungen ein, der Grossteil wird jedoch nach Informationssuche entschieden.
Spätestens nachdem ich dann doch mal in einem Termin bei einer Schwurblerin sass, die ich loswerden musste, schaue ich noch genauer.
Letztes Jahr wollten wir Tinas Physio-Gesundheitsstand abklären, da dort noch einiges offen war, wir jedoch Hundesport starten wollten.
Auf der Seite einer Hundetrainerin fand ich einen Link zu einer Physiotherapeutin, die zwar auch THP ist und solchen Kram auf der Seite hatte, allerdings handwerklich gut sein sollte.
Mein Mann und ich nahmen uns vor, den Kram zu ignorieren und zu gucken, ob die Behandlung Tina helfen könne.
Oh je, was war das schwierig. Schon während des Erstgespräches wollte sie alles schlecht reden und uns Angst einjagen: Fütterung, Impfen, Zeckenmittel, Tinas Dauermedikation - alles ganz böse und sie habe ja die Lösung. 🙄
In der Folge-Email wollte sie mir dann auch wirklich gierig für mehrere Bereiche echt dubiose Sachen andrehen und ich war froh, einiges mit Fachwissen für mich selbst kontern zu können; gerade im Bereich Ernährung.
Die Behandlung sah nur nach Hand auflegen aus. 🙄
Unsere jetzige Physio macht da deutlich mehr.
Das Schlimme daran ist, dass Tina ja wirklich krank ist und wenn wir uns da bspw wegen weniger Wissen ein Futter (dessen Fachbegriffe sie nicht mal auf die Reihe bekam) hätten andrehen lassen, was ihr geschadet hätte....
Erschreckend für mich, dass dem Ganzen kaum ausgewichen werden kann.