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Britta
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Anzahl der Antworten 6
zuletzt 12. Aug.

Training mit erwachsenen Hunden - Hund unterstützen oder nicht?

Hallo, ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Einschätzung geben könntet…. Ich war mit Fiete, Parson Russel, 5 Jahre, seit April Einzelhund in der Hundeschule zum Training für erwachsene Hunde. Ich hatte erzählt, dass Fiete unsicher auf andere Hunde reagiert und relativ schnell überfordert ist. Er sollte und ist direkt in die Gruppe rein und es war ein normales durcheinander, 10 Hunde, dann wurde es zwischen Fiete und einem intakten Pudelrüden etwas hakelig und ein Beagle hat aufgelöst. Dann km Fiete zu mir und die Trainerin meinte, ich solle ihm keine Rückendeckung geben, weil er sonst gestärkt nach vorne gehen würde. Im Einzeltermin meinte sie er sei unsicher und ich solle ihn „schützen“ in der Gruppe aber nicht. Ich kann das jetzt nicht so recht einordnen. Vielleicht könnt ihr das? Liebe Grüße - Britta und Fiete 🐶
 
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Jochen
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11. Aug. 15:11
Wenn dein Hund dir vertraut und Schutz bei dir sucht, würde ich ihm diesen immer erstmal geben. Alles andere hätte Vertrauensverlust zur Folge.

Wenn dein Hund aber meint, mit Frauchen im Rücken kann ich schön auf dicke Hose machen und pöbeln, würde ich das Feld erstmal ganz verlassen und die Distanz vergrößern.

Auch würde ich zu Beginn erstmal nur mit einem anderen Hund starten und nicht gleich in eine etablierte Gruppe, gerade mit einem Hund, der schnell überfordert ist.

Aber ohne die Situation zu sehen (kannst du es mal filmen?) ist alles Spekulation.
 
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Vivi
11. Aug. 15:04
Vertraust du der Trainerin?
Grundsätzlich hat sie in beiden Fällen recht, angepasst an die Situation.

Bei einer Gruppensituationen kann es schnell kippen, wenn ein Hund zwischen den Beinen des Besitzers sitzt und beginnt zu pöbeln. In der Einzelsituation hilft die Rückendeckung um Sicherheit zu geben und die Übung besser zu meistern. Deswegen kann das auf dem Spaziergang genau das Richtige sein, auf der Hundewiese aber komplett falsch.

Eine gute Trainerin gibt dir den an die Situation angepasste Maßnahmen. Und sie gibt dir die Werkzeuge an die Hand um selbst zu erkennen, was grade angemessen ist. Vielleicht sprichst du nochmal mit ihr, dass dich die Situation verunsichert hat. Hoffentlich kann sie das dann für dich verständlich erklären.
 
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Jochen
11. Aug. 15:11
Wenn dein Hund dir vertraut und Schutz bei dir sucht, würde ich ihm diesen immer erstmal geben. Alles andere hätte Vertrauensverlust zur Folge.

Wenn dein Hund aber meint, mit Frauchen im Rücken kann ich schön auf dicke Hose machen und pöbeln, würde ich das Feld erstmal ganz verlassen und die Distanz vergrößern.

Auch würde ich zu Beginn erstmal nur mit einem anderen Hund starten und nicht gleich in eine etablierte Gruppe, gerade mit einem Hund, der schnell überfordert ist.

Aber ohne die Situation zu sehen (kannst du es mal filmen?) ist alles Spekulation.
 
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Britta
11. Aug. 16:45
Vertraust du der Trainerin? Grundsätzlich hat sie in beiden Fällen recht, angepasst an die Situation. Bei einer Gruppensituationen kann es schnell kippen, wenn ein Hund zwischen den Beinen des Besitzers sitzt und beginnt zu pöbeln. In der Einzelsituation hilft die Rückendeckung um Sicherheit zu geben und die Übung besser zu meistern. Deswegen kann das auf dem Spaziergang genau das Richtige sein, auf der Hundewiese aber komplett falsch. Eine gute Trainerin gibt dir den an die Situation angepasste Maßnahmen. Und sie gibt dir die Werkzeuge an die Hand um selbst zu erkennen, was grade angemessen ist. Vielleicht sprichst du nochmal mit ihr, dass dich die Situation verunsichert hat. Hoffentlich kann sie das dann für dich verständlich erklären.
Ja, sie ist eine Gute, ich habe nur den Kipppunkt nicht gesehen, daher sind mehrere Infos doch sehr hilfreich!
 
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Sonja
12. Aug. 08:07
Ohne Video schwierig was dazu zu sagen....🤗...Was verstehst unter "hakelig" , haben die sich nur "gegenseitig angebellt/angeknurrt oder " sich körperlich "angegangen" etc...? Also nach deiner Beschreibung stelle ich mir das so vor ; "verbales/körperspeachliches" Machogehabe zwischen zwei intakte Rüden .( also was völlig normales) und der Beagle sorgte für ruhe/klarheit mit seinen "einschreiten" 🤔.... Das ist normale Hundekommunikation und sollte zugelassen werden, mal "ne ansage bekommen" (oftmsls sehen/erkennen wir Menschen nicht den Grund dafür) gehört zur Hundekommunikation .... Deine Trainerin hat schon recht, so mach Hund, und sorry bei kleineren Terrier ist es oft so, (Jackys, Fox,Russel) das die mit zu viel "Rückendeckung" nach vorne gehen, (und werden dadurch auch zu "Leinenrambos") nicht selten auch aus unsicherheit...🤗. Das ist einfach eine eigenschaft dieser Terrier die ja ursprünglich dafür gezüchtet Füchse aus den Bauten zu treiben etc..., also "mutig nach vorne zu gehen" ... Also beides ist richtig , in der Gruppe hat so wie beschrieben der Beagle sozusagen deinen part übernommen....🤗 Hunde lernen am besten von Hunden, und manchmal sollten wir die einfach bis zu einem gewissen grad "machen lassen" .....auch wenn es für unsere Ohren/Augen verleicht etwas unschön aussieht/anhört.... aber wir sind nunmal eine andre spezies und zu 100% werden wir daher ihre Laut- und Körpersprache nie richtig vestehen/entachlüsseln...
 
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Anja
12. Aug. 12:28
Wenn du der Trainerin traust dann würde ich viel üben die Körpersprache der Hunde verstehen lernen. Schutz beim Menschen zu suchen und sich aufzuladen (Bestätigung) beim Menschen zu suchen sieht oft verdammt ähnlich aus, sind aber zwei komplett unterschiedliche Motivationen.

Eine gute Trainerin erklärt dir die Unterschiede und gibt dir das richtige Werkzeug mit um auch das richtige zu machen
 
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Britta
12. Aug. 15:50
Danke für eure Antworten - ich werde am Ball bleiben 😊