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Svenja
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zuletzt 1. März

Stress bei Hunden durch Vermenschlichung?

Ich wage mich nun doch in die Höhle die Löwen und erstelle einen Thread. Ich hoffe, es gelingt, sich nicht persönlich angegriffen oder gekränkt zu fühlen und die eigene Meinung zu vertreten, ohne die mögliche Gegenseite abzuwerten. Was meiner Meinung nach dabei helfen kann, ist sich immer zu fragen, warum mich Kommentare so emotional machen. - Hat es etwas mit mir selber zu tun? - habe ich Erfahrungen mit dem Schreibenden und kann es sein, dass ich ihn deshalb in der neuen Situation vorverurteile? - Warum kann ich die Meinung des anderen nicht akzeptieren? Geht es wirklich um die Sache an sich oder um mich als Person? Das Thema Stress bei Hunden wird hier immer wieder thematisiert, was ich grundsätzlich echt gut finde. Mir fällt dabei aber oft auf, dass der größte Stressfaktor, nämlich Stress durch Überforderung, die aus Vermenschlichung resultiert, völlig übersehen wird. Hunde funktionieren anders als Menschen. Ist das jedem wirklich bewusst? - Was sind für euch die größten Stressauslöser? - Zeigen eure Hunde Verhaltensauffälligkeiten wie Reaktivitat oder Ängste, Aggressionen? Was ist für euch die Ursache? -Hören sie draußen im Freilauf auf euch? Oder laufen sie nie frei? Warum nicht? Ich fand dazu einen Artikel, der meine Sicht und Erfahrung dazu ganz gut wiedergibt. Ich möchte hier niemanden vorführen, anprangern oder angreifen. Niemand muss sich hier zu Wort melden, wenn er nicht offen für diese Reflektion ist. Zitat aus: https://www.odt.co.nz/star-news/star-lifestyle/pampered-pets-may-become-anxious-behaviourist-says Rena“ (nicht ihr richtiger Name) schläft auf Seidenkissen zwischen den Köpfen ihrer Besitzer, trinkt aus deren Wassergläsern und zerstört Haushaltsgegenstände wie Topfpflanzen und Kissen, wenn sie zu lange allein gelassen wird. Oft sitzt sie mit der Familie am Esstisch; wenn sie sich auf die Couch legt, rücken alle zusammen, um ihr mehr Platz zu geben. Ihr veganes, getreidebasiertes Futter (plus Leckerlis) kostet fast so viel wie der wöchentliche Supermarkteinkauf, ihre Tierarztkosten haben sich bereits auf Tausende von Dollar belaufen (Hüftprobleme) und ihre Besuche beim Hundefriseur sind teurer als ein Haarschnitt für einen Menschen. Sie besitzt eine ganze Garderobe. Die vierjährige schwarze Cockapoo-Hündin (eine Mischung aus Cocker Spaniel und Zwergpudel) ist zweifellos ein verwöhnter Hund. Aber sie ist damit keineswegs allein. Die Bevorzugung von Haustieren ist ein weltweites Phänomen, das sich während der Pandemie noch verstärkte, da Lockdowns einsame Menschen dazu veranlassten, sich Hunde als Begleiter anzuschaffen. Verschärft wurde dies durch den Trend, Designerhunde mit kindlichen Merkmalen (große Augen, kurze Nasen, runde Gesichter) zu züchten, die die Herzen der Menschen erobern sollen. Hinzu kommt ein zunehmendes Misstrauen gegenüber der Menschheit, wodurch Hunde als Freunde umso erstrebenswerter erscheinen. Hunde sind loyal, sie verurteilen uns nicht, und Studien belegen, dass sie die körperliche und seelische Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Besitzer verbessern. Daraus folgt dann sicherlich, dass sie im Gegenzug verwöhnt werden sollten. Das sieht die Hundeverhaltensforscherin und Autorin Selina McIntyre aus Matamata anders. Sie arbeitet seit fast 20 Jahren mit Hunden und ihren Besitzern und hat dabei alle Facetten der Mensch-Hund-Beziehung miterlebt. McIntyre liebt Hunde und hatte im Laufe ihres Lebens schon viele, darunter ihre beiden Border Terrier Trev und Lily („echte Charaktere, die zu kleinen Rabauken werden können, wenn sie nicht genug Auslauf bekommen“). Sie stimmt voll und ganz zu, dass Hunde zur Familie gehören und Menschen eine emotionale Bindung zu ihnen haben. Aber damit enden die Gemeinsamkeiten auch schon. „Hunde sind Tiere. Sie gehören einer anderen Spezies an. Egal, wie niedlich sie auch aussehen mögen, sie bleiben Hunde. Wenn wir sie nicht als Hunde behandeln, tun wir ihnen Unrecht“, sagt sie. „Wenn wir annehmen, dass sie denken und handeln wie wir, sehen wir sie nur aus unserer eigenen Perspektive. Zu glauben, man mache seinen Hund glücklich, indem man ihm alle möglichen Leckerlis kauft und ihn im Bett schlafen lässt, bedeutet, ihn wie einen Menschen zu behandeln, was er definitiv nicht ist.“ Sie sagt, wenn Besitzer über die Bedürfnisse ihrer Hunde sprechen („Schau dir diese Augen an, wie könnte man ihm widerstehen?“), spiegeln sie damit oft ihre eigenen Bedürfnisse wider. Sie könnten einsam oder ängstlich sein oder Zuneigung und Schutz suchen. Manche sind vielleicht allein zu Hause, oder ein Partner arbeitet lange, sodass eine größere Abhängigkeit von einem vierbeinigen Begleiter entsteht. Wenn der Hund ihnen ständig von der Seite weicht, sagen sie vielleicht Dinge wie: „Sie ist sehr anhänglich“ oder „Er klebt förmlich an ihr“. Sie sagt jedoch, dass man Hunden niemals menschliche Formen, Verhaltensweisen und Emotionen zuschreiben oder ihnen die gleichen Rechte und Privilegien wie Menschen gewähren sollte. „Wenn einem Hund aufs Wort jeder Wunsch erfüllt wird, steigt sein sozialer Status über den seiner menschlichen Besitzer. Ein Hund, der mit den Menschen am Tisch isst, in ihrem Bett schläft oder sich auf der Sofalehne über dem Kopf seines Besitzers positioniert, fühlt sich privilegiert und gleicht eher dem König oder der Königin des Hauses. Physische Bevorzugung kann mit sozialer Bevorzugung einhergehen. Der Hund glaubt dann, er sei das wichtigste Lebewesen im Haus.“ Hoher Status bringt eine große Verantwortung mit sich. Laut McIntyre kann das bei Hunden zu übermäßiger Ängstlichkeit führen. „Verwöhnte Hunde schlafen möglicherweise mit einem Ohr gespitzt, um auf Bedrohungen zu achten. Sie fühlen sich ihren Besitzern jederzeit verantwortlich. Sie können große Trennungsangst entwickeln, wenn ihr Mensch den Raum oder das Haus verlässt. Diese Angst kann zu unaufhörlichem Bellen, Winseln, Zerstörung von Gegenständen oder Hin- und Herlaufen am Zaun führen, während sie auf die Rückkehr ihrer Besitzer warten.“ Hunde brauchen Zuneigung, keine Bewunderung, sagt sie. „Hunde müssen wissen, dass ihr Platz im Haus sicher ist, aber sie dürfen nicht das Gefühl haben, für ihre Besitzer verantwortlich sein zu müssen. Man kann ein Tier nicht immer nur aus menschlicher Sicht betrachten. Ein Hund ist eine andere Spezies. Es sind Tiere, um die wir uns kümmern, keine Babys, die wir erziehen.“ Selina McIntyres Tipps für die Bedürfnisse eines Hundes - Zweimal täglich Spaziergänge (auch mit kleinen Hunden) außerhalb Ihres Grundstücks - Sicherheit (das Gefühl, nicht für jede Bewegung seiner Besitzer verantwortlich zu sein) - Verständnis und Wertschätzung der Hundewelt, einschließlich der Art und Weise, wie Hunde in verschiedenen Situationen kommunizieren und sich verhalten - Sozialisierung (entscheidend in den ersten 16 Wochen), um „neue“ Situationen und eine Reihe unterschiedlicher Menschen und Umgebungen kennenzulernen. - Geistige Anregung, unter anderem durch Spiel - Zuneigung, nicht Bewunderung - Grenzen (was ist angemessenes und unangemessenes Verhalten?) - Die Freiheit, hundespezifische Verhaltensweisen wie Futtersuche und Erkundung auszuleben. - Zeit und Geduld, um neue Verhaltensweisen zu erlernen, insbesondere bei älteren Hunden - Wie ein Hund geschätzt zu werden.
 
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Mara
26. Feb. 14:35
Ich hätte noch einen Aspekt, der ist aber nicht so einfach zu beantworten. Der Hund wird auch instrumentalisiert und zur Waffe gemacht. Hat das mit Stress für den Hund auch was tu tun? Hundekämpfe? Schutzhunde, Kriegshunde? Da soll der Hund dann Aggression zeigen. Ist das so toll für den Hund? Nur ein Gedanke…..
Das sehe ich auch sehr kritisch und löst auch bestimmt Stress aus. Man hört ja immer mal wieder von unberechenbaren, aggressiven Hunden, die vorher eine entsprechende "Ausbildung" genossen haben. Abgesehen vom mentalen Stress, durch den ein normaler Alltag ja quasi unmöglich wird, birgt so etwas ja auch ein erhebliches Verletzungsrisiko bis hin zum Tod für Hund und Mensch, was ja auch wiederum zu Stress führt. Ich sehe aber nicht den Zusammenhang zur Vermenschlichung, würde sogar denken, es ist das Gegenteil davon.
 
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Kirsten
26. Feb. 14:40
@Sandra und @Babs
Dankeschön, genau darum ging es mir 🙏🏻

Sprache an sich ist nicht das Problem.
Sprache bringt die Haltung an die Oberfläche, trägt sie weiter, und diese Haltung wird ggf. von anderen übernommen.

Wenn wir eigene Einstellungen überdenken, passen sich Sprache und Handlungen automatisch mit an.
Da liegt nach meinem Empfinden der Ansatzpunkt.
 
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Petra
26. Feb. 17:38
Das sehe ich auch sehr kritisch und löst auch bestimmt Stress aus. Man hört ja immer mal wieder von unberechenbaren, aggressiven Hunden, die vorher eine entsprechende "Ausbildung" genossen haben. Abgesehen vom mentalen Stress, durch den ein normaler Alltag ja quasi unmöglich wird, birgt so etwas ja auch ein erhebliches Verletzungsrisiko bis hin zum Tod für Hund und Mensch, was ja auch wiederum zu Stress führt. Ich sehe aber nicht den Zusammenhang zur Vermenschlichung, würde sogar denken, es ist das Gegenteil davon.
Ich denke Du hast Recht.
 
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Kirsten
27. Feb. 12:02
Hm, ja ich glaube, dass sie einen Askspt der Mensch-Hund-Beziehung wiedergeben, den sie ungefiltert wahrnehmen. Besonders kleine Hunde werden oft betüddelt, bekommen wenig bis kaum Grenzen, mit ihnen wird weniger ernsthaft und artgerecht kommuniziert. Ein Beispiel : ich bat eine Hundehalterin, ihren Chihuahua kurz mal hier her zu holen und zeigte auf die Stelle, wo ich den Hund gern hätte. Was macht sie? Drückt den Knopf der Flexi Leine, hebt den Hund im Geschirr hoch und stellt ihn da wieder ab, wo ich ihn gern gehabt hätte. Ich werde das nie vergessen. Ich komme nochmal zu meiner These zurück, dass viele Privilegien einem Hund Status verleihen. Keinen Rang in einer starren Hierarchie, einfach situationsbezogenen Status. Bekommt ein Hund alles was er will und noch mehr, von dem der Mensch alles denkt, es wäre gut für ihn, dann wird er von außen zu einem Hund gemacht, der in vielen Situationen einen hohen sozialen Status hat. Wenn er von der Persönlichkeit her aber eher ein unsicherer Charakter ist, der vielleicht auch noch territorial ist und einen Schutztrieb hat, dann überfordert ihn die daraus resultierende Verantwortung für vieles in unserer menschlichen Welt unendlich, was sich dann in Verhalten äußern kann, das Außenstehende als tyrannisch wahrnehmen, in Wahrheit ist es aber Ausdruck einer hilflosen, völlig überforderten Seele. Werden dann noch seine wahren hündischen Bedürfnisse ignoriert (wieviele kleine Hunde dürfen denn frei ihre bestenfalls natürliche Umwelt erkunden, haben Kontakt zu geeigneten Artgenossen, werden geistig ihren Anlagen entsprechend stimuliert usw??) und bekommen sie keine Regeln und Grenzen erklärt, weil man im Notfall einfach ohne nennenswerte Konsequenzen körperlich übergriffig werden kann, anstatt mit ihnen vernünftig zu kommunizieren (wie die Dame mit dem Chihuahua), dann muss sich niemand wundern, wenn die Gesellschaft genervt von solchem Kleinhund - Verhalten ist. Nur dass dann der Hund kritisiert wird, obwohl in Wahrheit mal wieder der Mensch "Schuld" ist.
Ich glaube, das ist ein wenig untergegangen. Ist es dir wichtig das Statusthema wieder aufzugreifen, Svenja?
Bis jetzt lief es ja erstaunlich gut, ohne dass es massiv gescheppert hat 😬🤭

Das so übergriffig über den Hund hinweg gehandelt wird, finde ich auch traurig. Gleichzeitig wird ein solches Verhalten auch teilweise befeuert, zum Beispiel in der Anleitung der Flexi-Leine, die anschaulich erklärt, das man den Hund über den Stoppknopf und ranziehen heranholen kann 🫠
 
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Steffi
27. Feb. 12:43
Meinst du, dass sie nicht den Hund selbst so sehen, sondern mit Spott oder Sarkasmus ihre Einschätzung über die Mensch-Hund-Beziehung wiedergeben? Ich wünschte, es würde sich darauf beschränken. Damit könnte ich gut leben. Mir gehen ab und an die Nackenhaare hoch, wenn mir jemand erzählt, wie kleine Hunde so sind. Aber gut. Ich möchte nicht jammern, mir ging es viel mehr darum, diesen Punkt sichtbar zu machen ☺️
Falsch liegst Du mit der Wahrnehmung meiner Meinung nach nicht. Alleine die weitverbreiteten Begriffe wie Wadenbeißer, Fußhupe, Gulliratte, Kampfzwerg... deuten darauf hin..Kläffer sind ja sowieso alle kleinen Hunde...
 
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Maria
27. Feb. 17:33
Ich hab den Thread relativ spät entdeckt und habe ehrlich gesagt keine Lust, über 300 Antworten zu lesen. Der Thread hat mich aber zum Nachdenken angeregt und ich schreibe mal auf, was mir zum Thema durch den Kopf gegangen ist.

Was ist “Vermenschlichung” überhaupt? Ich glaube, dass man das als Ein-Hund-Mensch gar nicht durch Beobachtung erschließen kann. Ich würde behaupten, das es dafür die Beobachtung vieler Hunde braucht.

Für mich habe ich vorläufig folgendes Verständnis: Vermenschlichung ist alles, was in der Mensch-Hund-Interaktion mit Hunen geschieht, was nicht passieren würde, wenn Hunde nicht mit Menschen zusammenleben würden.

Was Hunde tun, wenn sie “frei” auf der Straße leben, wurde in mehreren Studien beobachtet (siehe Bild).

zu 1. Ruhe/Schlaf: Vermenschlichung diesbezüglich bedeutet für mich, zu viel oder (häufiger) zu wenig Schlaf.

zu 2. Fortbewegung: zu viel oder zu wenig Gassi bzw. eine Nicht-hündische Motivation (Revier ablaufen/Futterbeschaffung/ Fortpflanzung) für den Spaziergang ( z.B. 5 Stunden durch die Kante rennen und davon 1 Stunde Stoeckchen ins Wasser schmeißen)

zu 3. Nahrungseinheiten/Fressen/ wird in der Zusammenfassung der Studien mir einer täglichen Dauer von bis zu 1,5 Stunden angegeben. Die Fütterung aus dem Napf(Teller) könnte darum u.a. schon als vermenschlichtes Verhalten gesehen werden.

zu 4. Körperpflege: Dazu kann ich nichts sagen. Könnte relevant sein, wenn man das Verhalten unterbindet oder wenn es in Uebersprungshandlungen ausartet. Beim Thema Körperpflege wird aber auch eine Mindestanforderung fuer Vermenschlichung bei manchen Hundetassen sichtbar (Trimmen, Bürsten etc).

zu5. aktive Haltungen: darüber könnte man z.B. nachdenken, wenn man den Hund 1Stunde vor dem Futternapf warten laesst. Andere Ideen/Gedanken?

zu 6. und 7. Da es sich um Beobachtungen von “Wilden” Hunden handelt, ist die Interaktion mit Menschen entsprechend gering. Interessant finde ich aber, wie wenig die Hunde (im Schnitt) auch miteinander interagieren. Daraus folgt für mich, dass ein Zuviel (oder Zuwenig) an Interaktion eine Form von Vermenschlichung ist. Hier muss man außerdem schauen, welcher Art die Interaktionen sind. Das wäre ein Thema für eine eigene Studie und sicher das. was die meisten interessiert.

Den Rest spare ich mir mal. Auch da läuft es mMn. hauptsächlich auf ein quantitatives Missverhältnis hinaus.

Das sind so meine ersten Gedanken. Entschuldigung, wenn ich damit den Flow des Threads stören sollte. Wollte das für mich aber gern mal reflektieren.
 
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Svenja
27. Feb. 17:49
Ich glaube, das ist ein wenig untergegangen. Ist es dir wichtig das Statusthema wieder aufzugreifen, Svenja? Bis jetzt lief es ja erstaunlich gut, ohne dass es massiv gescheppert hat 😬🤭 Das so übergriffig über den Hund hinweg gehandelt wird, finde ich auch traurig. Gleichzeitig wird ein solches Verhalten auch teilweise befeuert, zum Beispiel in der Anleitung der Flexi-Leine, die anschaulich erklärt, das man den Hund über den Stoppknopf und ranziehen heranholen kann 🫠
Nein, ich habe nur auf deine Frage geantwortet.
Dass ich gestern dann ausgestiegen bin und kaum noch mitkomme liegt auch nur daran, dass ich bei dem tollen Wetter viel Arbeit habe 😅
 
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Celine
27. Feb. 18:00
Tatsächlich wurde mir gestern zum Thema Stress bei Hunden etwas angezeigt, was mir vorher nicht bewusst war und ich sehr interessant fand.
Um das Thema Stress mal zu verdeutlichen und warum manche Hunde reaktiv oder plötzlich überreagieren.

Eine stressige Situation kann dazu führen, dass bei einem Hund noch 1-1,5 Stunden später Adrenalin ausgeschüttet wird, wodurch er „neben der Spur“ bleibt. Bei einer mittelschweren Stresssituation, wie beispielsweise einer unangenehmen Hundebegegnung, kann es 1-3 Tage dauern, bis das Cortisol abgebaut ist. In extremeren Fällen kann es bis zu 7 Tage dauern, bis die Stresshormone vollständig abgebaut sind.

Damit habe ich mich nie beschäftigt und ich bin ehrlich gesagt echt überrascht, wie lange unsere Vierbeiner damit zu „kämpfen“ haben.
 
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Kirsten
28. Feb. 05:39
Nein, ich habe nur auf deine Frage geantwortet. Dass ich gestern dann ausgestiegen bin und kaum noch mitkomme liegt auch nur daran, dass ich bei dem tollen Wetter viel Arbeit habe 😅
Alles klar, ich hatte den Eindruck, dass nochmal vertiefen möchtest, aber dann passt es ja 👍
 
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Steffi
28. Feb. 08:09
In einem anderen Thread hat eine TE von einem Nachbarn erzählt, der enttäuscht ist, dass sein Tierschutzhund keine Dankbarkeit zeigt. Das ist meiner Meinung nach ein Paradebeispiel für Vermenschlichung des Hundes, die Stress auslösen kann. Diese Erwartungshalrung eines 'Helfenden' ist schon im zwischenmenschlichen Bereich problematisch,.Diese von einem Tier zu erwarten - egal welcher Herkunft- kann ich nicht nachvollziehen.