Meine Tochter war gerade 1 Jahr, als mein erster Rüde dazukam. 5 Jahre später ein zweites Kind. Ich konnte ihm absolut vertrauen. Aber: deine Angst könnte sich auf die Kinder und/oder den Hund übertragen. Ein Hund, dem man nicht vertraut und den man nicht lesen kann, merkt das.Ich denke, folgende Punkte sind wichtig:1. seriöse Zucht2. den ruhigsten, langweiligsten Welpen suchen, der ein bisschen „stumpf“ ist und keinesfalls sehr triebig oder ängstlich-zurückhaltend3. die Größe spielt absolut keine Rolle, es gibt nicht umsonst den Beinamen „sanfte Riesen“ für DoggenEher das Temperament, rassebedingte Veranlagung, gute Sozialisierung und Prägung sind wichtig4. es gibt zwar so Favoriten-Rassen, aber da wird oft viel Schindluder getrieben, von wilder Kreuzung, sodass man nicht weiß, was an Rassetypie durchschlägt bis zum Irrglauben: die sind immer kinderlieb und erziehen sich von selbst, ist alles dabeiDabei möchte ich hierbei überhaupt nicht sagen, dass Mischlinge nicht toll sind (in meiner Kindheit gab es 3 davon und die waren super), aber sie sind ein wenig ÜberraschungseierIch kenne tolle
Labrador Retriever und sehr dominante, die auf jeden Rüden abgehen, von „neuen Farbschlägen“, die offiziell nicht vom Zuchtverband anerkannt sind, ganz zu schweigenBlauträger haben eben
Weimaraner drin o.ä., Red Ridgeback etcMit der Farbe kommen auch Verhaltensweisen und nicht nur mehr Größe, längere Schnauze, längerer Stop etc4. Nimm einen Hund, den du gut lesen kannst, der viel Mimik und eine klare Körpersprache hat, wo also Ohren stehen können und eine Rute da istOder gucke dir eben diese Rassen, die das nicht haben, genau anGeh auf einen Hundeplatz, ehe du einen Hund kaufst, guck beim Training zu, sprich mit Trainern und BesitzernDas übt und gibt SicherheitDas wären meine Überlegungen.Vielleicht findet mancher hier die blöd, oder Du kannst damit nichts anfangenVielleicht gibt es aber 1-2 Punkte, die Dir gefallenMein Labbi war 12,5 Jahre ein treuer Gefährte, war immer mitten unter meinen und Besucherkindern, ließ sich vorlesen, spielte sanft, rannte aber versehentlich jeden um :-) aber auch Kinder sind nicht aus Zucker.Die Kids sind jetzt 15 und 9 und ein Schäferhund ist eingezogen, allerdings ein Einjähriger.Er ist tatsächlich noch viel leichter zu lesen (wo sich beim Labbi nur die Ohrwurzel kräuselt, bewegt sich hier halt ein ganzes Ohr, auch die Rute hat mehr Spielraum und das mehrfarbige Gesicht spricht lauter), aber den Dicken konnte ich auch gut lesen. 2 Jahre Hundeschule, 2 Jahre Hundeplatz, Joggen, Dummytraining, AgilityAll das schweißt zusammen und man kennt sichDer Hund liest in uns wie in einem offenen Buch