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Ariane
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Anzahl der Antworten 25
zuletzt 18. März

Neuankömmling verteidigt uns gegen unsere Ersthündin )-:

Hallo 🙋🏼‍♀️ Am Sonntag ist unser Müsli bei uns eingezogen. Er kommt aus Ungarn und ist einfach ein Traum auch wenn er sicherlich noch etwas aufgebaut werden muss. Nun haben wir aber ein Riesen Problem: ER akzeptiert unsere Ersthündin nicht, das ging soweit das er Sonntag Abend zu meiner Mama in den ersten Stock gezogen ist. Sobald Betty ihm oder uns zu nah kommt geht er sofort nach vorne. Wir üben jetzt erstmal das entspannte spazieren gehen gemeinsam und haben zum Glück dank Mama auch keinen Druck aber kennt das noch jemand? Wie habt ihr das gehandhabt? Vermittelt wurde er als uneingeschränkt verträglich mit Hündinnen 🤷🏼‍♀️
 
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Ariane
15. März 08:45
Ich hoffe das legt sich bald und wünsche euch ein harmonisches zusammen Leben
Danke 🤗 wie üben jeden Tag und sind soweit das er schon immer mit mir mit nach oben will. Haben das Glück das Mama im unteren Stockwerk wohnt und wenn’s dich zu hitzig wird darf er da hin, dort hat er alles was er braucht und dort fühlt er sich auch wohl. Wir haben keinen Zeitdruck und nehmen es wie es kommt. Es sollen sich schließlich alle wohlfühlen dabei. Aber ich bin guter Dinge das er schnell lernt das hier keine Konkurrenz sondern ein Partner wartet. Betty macht das auch großartig, sie lässt ihn hier oben in Ruhe und bleicht gechillt liegen.
 
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Ariane
15. März 08:52
Ich finde den Dominanzgedanken in solchen Situationen ehrlich gesagt immer etwas schwierig. Viele Verhaltensweisen, die auf den ersten Blick nach „Kontrolle“ oder „Dominanz“ aussehen, entstehen gerade bei frisch angekommenen Hunden oft auch einfach aus Unsicherheit oder Überforderung. Für den Hund ist im Moment ja alles neu - neue Umgebung, neue Menschen, eine vorhandene Hündin, neue Regeln. Manche Hunde reagieren mit Vorsicht und Beschwichtigen andere versuchen aktiv, Situationen zu kontrollieren indem sie nach vorne gehen. Hintergrund ist, dass sie Fremdes noch gar nicht richtig einschätzen können. Sie wissen (noch) nicht was sicher ist und was nicht. Es kann gut sein, dass er auf der Pflegestelle dieses Verhalten nicht gezeigt hat, weil er sich dort sicher gefühlt hat. Das heißt natürlich nicht, dass man das Verhalten einfach laufen lassen sollte - im Gegenteil, was hilft ist oft viel Management und Struktur, damit gar nicht erst größere Konflikte entstehen. Ich glaube deshalb, dass es im Moment weniger darum geht, ob er „dominant“ ist, sondern eher darum, dass er noch lernen muss, dass alles geregelt ist und er keine Aufgaben übernehmen muss. Wenn er ansonsten freundlich mit Menschen ist und sich gut führen lässt, sind das eigentlich ganz gute Voraussetzungen.
Ja so ist das viel treffender ausgedrückt 👍🏻 er versucht alles im blick zu haben und zu kontrollieren, wahrscheinlich tatsächlich aus Unsicherheit weil eben alles neu ist.
Auf der anderen Seite legt er sich aber gleich ab als gehöre ihn die Welt, Bauch kraulen an oberster Stelle 😂 auch so entspannt er wirklich gut und schläft auch tief. Er muss und darf lernen das wir das alles im Griff haben und er hier wirklich nur einfach sein darf ohne Aufgabe, da setzen wir auch schon an und merken wie er langsam immer schneller zur Ruhe kommt auch wenn Betty im Raum ist. Kleine Schritte aber ich bin mir sicher das es sich lohnt für ihn, für uns und für Betty 🥰
 
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R
15. März 10:42
Und noch was, ein Tierschutzverein sollte seine Hunde so genau beschreiben wie möglich um eben genau sowas zu verhindern! Da will man was Gutes tun und wird angegangen. Ich denke viele hätten ihn bereits zurück gegeben, was ich nicht mache! Er muss lernen das er hier a sicher ist und b keine Aufgabe hat aber das hätte man alles vorher kommunizieren müssen, sein Auftreten zeigt eine ganz klare Dominanz und die hat er nicht durch die Reise, die hatte er vorher schon!
Eine klare Dominanz ...Das ist frenchitypisch... Das auf der Couch verteidigen ist typisch für kleinere Hunde ggü Größeren. Das ist auch Selbstschutz. Jedenfalls von dem was ich gelesen habe, ist da nicht hundeuntypisches. Und wenn ein Tierschutzverein 20hunde hat und der nicht der dominanteste ist? Ich sehe nur, dass ihr das nicht kennt...aber erwartet, dass es sowas nicht gibt. Natürlich ist der Start mit Unsicherheit geprägt und eine Bully geht ganz selten bei sowas rückwärts. Und ich bleibe dabei, eine Haltung, dass man den Hund für den man sich bei einer Tierschutzadoption mehrfach mündlich und schriftlich verpflichtet hat, "nicht reklamiert" zu haben, ist keine Auszeichnung für dich. Das du eine lösung hast- Plan B habe ich unten schon gut gefunden. Aber die Einstellung ist für meinen Geschmack, doch auf einem ziemlich hohen Ross. Meine Vermutung ist eher, dass ihr noch nicht seine Führung seid- verständlich, und wer weiß, ob Betty als Hausdame, nur freundlich und höflich mit dem unsicheren Bully umgeht. In der Regel übernehmen die Damen die führung und müssen unsichere Hunde nicht gut finden... Ja mehr als ein Hund ist eine Herausforderung. Ist ja auch was anderes als ein Besuchshund.
 
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Ariane
15. März 10:54
Eine klare Dominanz ...Das ist frenchitypisch... Das auf der Couch verteidigen ist typisch für kleinere Hunde ggü Größeren. Das ist auch Selbstschutz. Jedenfalls von dem was ich gelesen habe, ist da nicht hundeuntypisches. Und wenn ein Tierschutzverein 20hunde hat und der nicht der dominanteste ist? Ich sehe nur, dass ihr das nicht kennt...aber erwartet, dass es sowas nicht gibt. Natürlich ist der Start mit Unsicherheit geprägt und eine Bully geht ganz selten bei sowas rückwärts. Und ich bleibe dabei, eine Haltung, dass man den Hund für den man sich bei einer Tierschutzadoption mehrfach mündlich und schriftlich verpflichtet hat, "nicht reklamiert" zu haben, ist keine Auszeichnung für dich. Das du eine lösung hast- Plan B habe ich unten schon gut gefunden. Aber die Einstellung ist für meinen Geschmack, doch auf einem ziemlich hohen Ross. Meine Vermutung ist eher, dass ihr noch nicht seine Führung seid- verständlich, und wer weiß, ob Betty als Hausdame, nur freundlich und höflich mit dem unsicheren Bully umgeht. In der Regel übernehmen die Damen die führung und müssen unsichere Hunde nicht gut finden... Ja mehr als ein Hund ist eine Herausforderung. Ist ja auch was anderes als ein Besuchshund.
Wenn du einen Blitzableiter for deine schlechte Laune suchst dann dich bitte wo anders! Ich hab nicht reklamiert sondern versuche hier soviel Ansätze wie möglich zu finden damit es ein harmonisches Miteinander wird! Ich kann Hunde lesen, ich kann vor allem Betty lesen und die hat Angst vor ihm weil er so nach vorne geht, sie bedrängt ihn nicht noch sucht sie seine Nähe, sie ignoriert ihn und geht ggf. stiften. Aber dennoch finde ich die Aussage uneingeschränkt verträglich fatal in solch einem Fall! Gerade wenn Hunde aus dem Ausland direkt in ihr neues Zuhause ziehen muss man da doppelt genau sein! Das hat auch nix mit anfänglichen Schwierigkeiten zu tun.
Aber weißt du, ich auf meinem hohen Ross ohne Auszeichnung werds sicher ohne deine Zustimmung hinbekommen, vielleicht nicht heute und nicht morgen aber ich hab Zeit und Geduld….
 
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R
18. März 14:17
Wenn du einen Blitzableiter for deine schlechte Laune suchst dann dich bitte wo anders! Ich hab nicht reklamiert sondern versuche hier soviel Ansätze wie möglich zu finden damit es ein harmonisches Miteinander wird! Ich kann Hunde lesen, ich kann vor allem Betty lesen und die hat Angst vor ihm weil er so nach vorne geht, sie bedrängt ihn nicht noch sucht sie seine Nähe, sie ignoriert ihn und geht ggf. stiften. Aber dennoch finde ich die Aussage uneingeschränkt verträglich fatal in solch einem Fall! Gerade wenn Hunde aus dem Ausland direkt in ihr neues Zuhause ziehen muss man da doppelt genau sein! Das hat auch nix mit anfänglichen Schwierigkeiten zu tun. Aber weißt du, ich auf meinem hohen Ross ohne Auszeichnung werds sicher ohne deine Zustimmung hinbekommen, vielleicht nicht heute und nicht morgen aber ich hab Zeit und Geduld….
Du solltest weniger empfindlich sein. Das würde dir gut tun. Ich hab dir eigentlich nichts getan, außer auf deine Aussagen reagiert. Du wolltest nicht mit mir reden, sprichst mich aber permanent an. Ich freue mich, wenn du deinen Weg finden wirst. Es gefällt mir auch, dass deine beiträge sich gewendet haben und man weniger Schuldsuche, als Beobachtung und Kommunikation zum Hund findet. Ist doch der richtige Weg. Die änderung kann eh nur zu Hause geschehen 💁🏼‍♀️