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Sabine
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zuletzt 2. Juni

Hund verteidigt Frauchen gegenüber anderen Hunden?

Hallo, Ich bin noch verhältnismäßig neu als Frauchen. Seid fast 10 Monaten gehört Wuffel, ein 4 Jahre alter Golden Retriever/ Hovawart Mischling zur Familie. Wir wohnen in einem kleinen Ort wo gefühlt jeder Zweite einen Hund hat. Bis jetzt sind Hundebegegnungen ziemlich entspannt. Er geht einen Bogen, Rute ist oben. Er bellt nicht, knurrt nicht. Wenn wir vorbei sind, schaut er immer noch mal zurück, kommt aber ohne Probleme mit. Nun haben wir aber eine Straße mit vielen Hunden, die auf dem Grundstück frei laufen und alles zusammen bellen, was auf der Straße vorbeikommt. Wuffel zieht dann an der Leine und will schnell daran vorbei. Rute ist oben, er winselt, knurrt und am Ende bellt er. Jetzt ist es zweimal passiert, dass der andere Hund vom Grundstück gelaufen ist und laut bellend auf uns zu. Ich versuche dann ihn hinter mich zu bringen, schaffe es meistens nicht. Er stürzt sich dann auf den anderen Hund und sie geraten dann aneinander. Andere Hunde, die ruhig sind und mich ignorieren beschnüffelt er und die Hundebegegnung verläuft friedlich. Meine Frage: Wie schätzt ihr die verschiedenen Hundebegegnungen ein und habt ihr Tipps für mich, wie ich besser damit umgehen kann.
 
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Ilona
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2. Juni 06:26
Übe das " hinter dich bringen" zuerstmal zuhause in reizarmer Gegend. In solchen Situationen, wie du sie beschreibst, klappt das meistens nicht, weil zuvor nicht lange genug in vetschiedenen Reizlagen trainiert wurde
Wenn du weisst, wo die Kläffer sind, würde ich, je nach Stresslage deines Hundes, diese Gärten meiden, oder mit einem grossen Abstand vorbei laufen. Vielleicht sogar auch mit ner Leberwursttube in der Hand. Ansonsten gibts ja noch andere Möglichkeiten: du könntest zb. Beim vorbeigehen, versuchen seinen Fokus auf dich zu bekommen, indem du Tricks abfragst zb. ein Touch etc. Oder du lässt ihn was tragen. Auch diese Dinge, wenn nicht schon traniert, sauber und kleinschrittig von leicht bis schwer aufbauen. Dann könntest du sie in solchen Situationen einsetzen.
Es scheint ja so, das diese schwierigen Begegnungen deinen Hund stressen. Daher würde ich schsuen, wie ich am Besten meinen Hund unterstützen kann.
 
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Ilona
2. Juni 06:26
Übe das " hinter dich bringen" zuerstmal zuhause in reizarmer Gegend. In solchen Situationen, wie du sie beschreibst, klappt das meistens nicht, weil zuvor nicht lange genug in vetschiedenen Reizlagen trainiert wurde
Wenn du weisst, wo die Kläffer sind, würde ich, je nach Stresslage deines Hundes, diese Gärten meiden, oder mit einem grossen Abstand vorbei laufen. Vielleicht sogar auch mit ner Leberwursttube in der Hand. Ansonsten gibts ja noch andere Möglichkeiten: du könntest zb. Beim vorbeigehen, versuchen seinen Fokus auf dich zu bekommen, indem du Tricks abfragst zb. ein Touch etc. Oder du lässt ihn was tragen. Auch diese Dinge, wenn nicht schon traniert, sauber und kleinschrittig von leicht bis schwer aufbauen. Dann könntest du sie in solchen Situationen einsetzen.
Es scheint ja so, das diese schwierigen Begegnungen deinen Hund stressen. Daher würde ich schsuen, wie ich am Besten meinen Hund unterstützen kann.
 
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Sina's
2. Juni 10:14
Ich lese deinen Wuffel ehrlich gesagt gar nicht als grundsätzlich unverträglich 😊 Eher so, als würden ihn diese bestimmten Situationen ziemlich stressen bzw. hochfahren.

Wenn Hundebegegnungen sonst entspannt laufen, würde ich den Fokus eher auf diese spezielle Straße legen: mehrere bellende Hunde hinterm Zaun, viel Aufregung, wenig Ausweichmöglichkeit – das kann für manche Hunde echt viel sein.

Das „schnell vorbei wollen“, Winseln und Ziehen klingt für mich eher nach „unangenehm, weg hier“, bevor es dann kippt. Und wenn dann plötzlich ein Hund bellend vom Grundstück kommt, ist die Situation natürlich nochmal eine ganz andere. Da reagieren viele Hunde deutlich stärker.

Du hast ihn ja auch noch nicht ewig – ich glaube, mit der Zeit lernst du bestimmt immer besser seine kleinen Signale lesen 😊 Vielleicht merkst du irgendwann schon früher: „Okay, jetzt spannt er an.“

Ich würde vermutlich versuchen, möglichst früh zu reagieren – also bevor er richtig hochfährt: lieber etwas Abstand, Straßenseite wechseln, Bogen laufen oder notfalls umdrehen, bevor die Spannung zu groß wird. Und vor allem: nicht ärgern, das klingt für mich erstmal nicht nach „Problemhund“, sondern eher nach einer schwierigen Konstellation für ihn.

Und ganz ehrlich: Dass fremde Hunde bellend vom Grundstück geschossen kommen, macht Hundebegegnungen auch nicht gerade einfacher 🙈
 
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Sabine
2. Juni 10:31
Ich lese deinen Wuffel ehrlich gesagt gar nicht als grundsätzlich unverträglich 😊 Eher so, als würden ihn diese bestimmten Situationen ziemlich stressen bzw. hochfahren. Wenn Hundebegegnungen sonst entspannt laufen, würde ich den Fokus eher auf diese spezielle Straße legen: mehrere bellende Hunde hinterm Zaun, viel Aufregung, wenig Ausweichmöglichkeit – das kann für manche Hunde echt viel sein. Das „schnell vorbei wollen“, Winseln und Ziehen klingt für mich eher nach „unangenehm, weg hier“, bevor es dann kippt. Und wenn dann plötzlich ein Hund bellend vom Grundstück kommt, ist die Situation natürlich nochmal eine ganz andere. Da reagieren viele Hunde deutlich stärker. Du hast ihn ja auch noch nicht ewig – ich glaube, mit der Zeit lernst du bestimmt immer besser seine kleinen Signale lesen 😊 Vielleicht merkst du irgendwann schon früher: „Okay, jetzt spannt er an.“ Ich würde vermutlich versuchen, möglichst früh zu reagieren – also bevor er richtig hochfährt: lieber etwas Abstand, Straßenseite wechseln, Bogen laufen oder notfalls umdrehen, bevor die Spannung zu groß wird. Und vor allem: nicht ärgern, das klingt für mich erstmal nicht nach „Problemhund“, sondern eher nach einer schwierigen Konstellation für ihn. Und ganz ehrlich: Dass fremde Hunde bellend vom Grundstück geschossen kommen, macht Hundebegegnungen auch nicht gerade einfacher 🙈
Hi Sina's Familie,
Vielen Dank für die Einschätzung, die hilft mir schon ein bisschen.
 
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Sabine
2. Juni 10:33
Übe das " hinter dich bringen" zuerstmal zuhause in reizarmer Gegend. In solchen Situationen, wie du sie beschreibst, klappt das meistens nicht, weil zuvor nicht lange genug in vetschiedenen Reizlagen trainiert wurde Wenn du weisst, wo die Kläffer sind, würde ich, je nach Stresslage deines Hundes, diese Gärten meiden, oder mit einem grossen Abstand vorbei laufen. Vielleicht sogar auch mit ner Leberwursttube in der Hand. Ansonsten gibts ja noch andere Möglichkeiten: du könntest zb. Beim vorbeigehen, versuchen seinen Fokus auf dich zu bekommen, indem du Tricks abfragst zb. ein Touch etc. Oder du lässt ihn was tragen. Auch diese Dinge, wenn nicht schon traniert, sauber und kleinschrittig von leicht bis schwer aufbauen. Dann könntest du sie in solchen Situationen einsetzen. Es scheint ja so, das diese schwierigen Begegnungen deinen Hund stressen. Daher würde ich schsuen, wie ich am Besten meinen Hund unterstützen kann.
Vielen Dank für die Tipps. Auch die Vorschläge mit dem Fokus auf mich. Das werde ich erstmal im Garten und auf unserer Straße üben.
 
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Nad
2. Juni 10:39
Ich lese deinen Wuffel ehrlich gesagt gar nicht als grundsätzlich unverträglich 😊 Eher so, als würden ihn diese bestimmten Situationen ziemlich stressen bzw. hochfahren. Wenn Hundebegegnungen sonst entspannt laufen, würde ich den Fokus eher auf diese spezielle Straße legen: mehrere bellende Hunde hinterm Zaun, viel Aufregung, wenig Ausweichmöglichkeit – das kann für manche Hunde echt viel sein. Das „schnell vorbei wollen“, Winseln und Ziehen klingt für mich eher nach „unangenehm, weg hier“, bevor es dann kippt. Und wenn dann plötzlich ein Hund bellend vom Grundstück kommt, ist die Situation natürlich nochmal eine ganz andere. Da reagieren viele Hunde deutlich stärker. Du hast ihn ja auch noch nicht ewig – ich glaube, mit der Zeit lernst du bestimmt immer besser seine kleinen Signale lesen 😊 Vielleicht merkst du irgendwann schon früher: „Okay, jetzt spannt er an.“ Ich würde vermutlich versuchen, möglichst früh zu reagieren – also bevor er richtig hochfährt: lieber etwas Abstand, Straßenseite wechseln, Bogen laufen oder notfalls umdrehen, bevor die Spannung zu groß wird. Und vor allem: nicht ärgern, das klingt für mich erstmal nicht nach „Problemhund“, sondern eher nach einer schwierigen Konstellation für ihn. Und ganz ehrlich: Dass fremde Hunde bellend vom Grundstück geschossen kommen, macht Hundebegegnungen auch nicht gerade einfacher 🙈
Antwort von ChatGPT?
 
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Ilona
2. Juni 10:49
Vielen Dank für die Tipps. Auch die Vorschläge mit dem Fokus auf mich. Das werde ich erstmal im Garten und auf unserer Straße üben.
Ja mach das mal. Bei Yuna hats geholfen. Mittlerweile hat sie in der Regel kein Problem mehr bei kläffenden Gartenhunden. Mir selbst hat auch geholfen, solche Situationen aks Trainingssituationen zu nehmen bzw. Auch meinen Hund zu beobachten: welche Stresszeichen zeigt er? Wie erkenne ich das ( ohren, Rute, Fang etc). So lernst auch du, deinen Hund besser zu lesen..
 
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Sina's
2. Juni 11:03
Antwort von ChatGPT?
Jein 😊 Ich beobachte viel, vergleiche, lese zwischen den Zeilen und versuche, mir die Situation bildlich vorzustellen. Dann denke ich darüber in Ruhe nach, bevor ich antworte.
Seit ich einen Hund habe (bzw. schon davor), beschäftige ich mich viel mit Hundekommunikation, Körpersprache und Verhalten – und lerne ehrlich gesagt ständig dazu. Auch hier im Forum habe ich schon viele gute Tipps bekommen 😉

Am Ende ist es aber einfach mein Versuch, Situationen möglichst fair aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten 🫣.