Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Hund schreit beim Alleinsein seit Tod vom Ersthund

Verfasser-Bild
Marie
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 13
zuletzt 26. Feb.

Hund schreit beim Alleinsein seit Tod vom Ersthund

Hilfe, ich musste am Samstag meine Hündin einschläfern lassen. Alleinsein war nie ein Problem. Nun kann der andere Hund keine 30sec alleine bleiben. Fazit: er schreit, winselt und jault sobald er alleine ist. Urlaub nehmen ist keine Option. Trotz stündlicher sportlicher Auslastung vor der Arbeit beginnt er schon beim Schuhe anziehen sein neues Ritual. Was kann ich tun?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Marion
26. Feb. 08:41
Erst mal mein herzliches Beileid.

Ich denke, dein Hund trauert und braucht erst mal Zeit, um das zu verarbeiten.
Ich kenne deinen Alltag nicht und weiß nicht, ob das bei dir möglich ist, aber ich würde den Hund jetzt nach dem Tod des Familienmitglieds nicht sofort alleine lassen, sondern erst mal Zeit geben, die neue Situation zu verstehen und zu akzeptieren.
Vielleicht gibt es in der Nähe lebende Familienmitglieder/Freunde, die sich beim Aufpassen abwechseln können?
Und dann anschließend das Alleinebleiben von Null an neu trainieren.
 
Beitrag-Verfasser
Marie
26. Feb. 09:51
Erst mal mein herzliches Beileid. Ich denke, dein Hund trauert und braucht erst mal Zeit, um das zu verarbeiten. Ich kenne deinen Alltag nicht und weiß nicht, ob das bei dir möglich ist, aber ich würde den Hund jetzt nach dem Tod des Familienmitglieds nicht sofort alleine lassen, sondern erst mal Zeit geben, die neue Situation zu verstehen und zu akzeptieren. Vielleicht gibt es in der Nähe lebende Familienmitglieder/Freunde, die sich beim Aufpassen abwechseln können? Und dann anschließend das Alleinebleiben von Null an neu trainieren.
Da hast du vollkommen Recht .
Er trauert und das braucht seine Zeit! Bei uns dauerte es fast ein halbes Jahr,und ich hatte das große Glück zu Hause zu sein,da ich schon Rentner war!
Hunde sind sehr soziale Tiere und es wäre schon sehr verwunderlich wenn der zurück gebliebene Hund das einfach so hinnimmt!
Der Eine kommt besser damit klar,der Andere nicht!
Was der arme Kerl jetzt braucht ist Zuwendung und Sicherheit !
Das geht leider nur über das Dasein seines Menschen,oder wieder einen Zweithund dazu!
Auch eine Betreuung durch fremde Menschen(Hundesitter ) halte ich nicht für so geeignet.
Wenn dann muss es jemand sein den er gut kennt und vertraut und auch schon öfters war.
Es gibt eben nicht nur Vorteile einer Zweithund Haltung,so schön es auch ist!
 
Beitrag-Verfasser
Marie
26. Feb. 10:19
Hab noch was vergessen !
Einige schreiben das man die Routine ändern soll!
Das wär der größte Fehler!
Das was er jetzt braucht ist eine vertraute und verlässliche Routine so wie es immer war!
Das gibt ihm die Sicherheit das alles i.O.ist