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Marie
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Anzahl der Antworten 13
zuletzt 26. Feb.

Hund schreit beim Alleinsein seit Tod vom Ersthund

Hilfe, ich musste am Samstag meine Hündin einschläfern lassen. Alleinsein war nie ein Problem. Nun kann der andere Hund keine 30sec alleine bleiben. Fazit: er schreit, winselt und jault sobald er alleine ist. Urlaub nehmen ist keine Option. Trotz stündlicher sportlicher Auslastung vor der Arbeit beginnt er schon beim Schuhe anziehen sein neues Ritual. Was kann ich tun?
 
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Steffi
Beliebteste Antwort
25. Feb. 15:27
Hallo liebe Marie, erstmal herzliches Beileid für Deinen Verlust. Ich denke, dass ihr beide in einer emotionalen Belastungssituation seid. Ich würde tatsächlich zu einigen freien Tagen raten, ggf. auch durch eine Krankmeldung. So das Ruhe einkehrt und Du das "Alleinsein" durch kürzere Einheiten neu aufbauen kannst. Alternativ würde ich eine Betreuung suchen.
 
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Steffi
25. Feb. 15:27
Hallo liebe Marie, erstmal herzliches Beileid für Deinen Verlust. Ich denke, dass ihr beide in einer emotionalen Belastungssituation seid. Ich würde tatsächlich zu einigen freien Tagen raten, ggf. auch durch eine Krankmeldung. So das Ruhe einkehrt und Du das "Alleinsein" durch kürzere Einheiten neu aufbauen kannst. Alternativ würde ich eine Betreuung suchen.
 
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Liane
25. Feb. 15:44
Liebe Marie, wünsche dir viel Kraft das alles zu meistern. Auch von mir mein Beileid.
Die Rituale würde ich ändern, wieder das allein sein üben.
 
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Lisa-Eileen
25. Feb. 16:04
Es hilft solche Triggerpunkte wie das Schuhe anziehen zu nutzen, guck bei was er zuerst anfängt unruhig zu werden bevor er richtig losschreit und diese Kleinigkeit machst du im Alltag nebenbei immer wieder ohne ihn dabei zu beachten.
So triggerst du ihn kurz an aber die Situation ist sofort wieder vorbei sodass er sich reguliert.
Wenn er iwann bei dieser Sache entspannt bleibst gehst du etwas weiter in der Routine an den nächsten Punkt und machst das immer wieder übern Tag verteilt bis er auch da entspannt bleibt usw.
So hab ichs bisher bei Rocket damals gemacht und er hats schnell begriffen und entkoppelt.
 
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Liane
25. Feb. 16:57
Was ich zusätzlich noch machen würde, außer die Routine zu ändern, neue Gassi Wege suchen wo der erst Hund nicht dabei war. Andere sachen mit ihm machen, das er motiviert wird und er neuen input bekommt.
 
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Sonja
25. Feb. 17:27
Herzliches Beileid auch von meiner Seite.
Das Alleinsein muss nun leider neu aufgebaut werden, ähnlich wie bei einem Welpen. Das erfordert entsprechend ähnlich viel Zeit und wird ohne Sitter oder selber da sein/Krankmeldung wohl eher nicht funktionieren.
 
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Vanessa
25. Feb. 18:43
Unsere Holly kann leider auch nicht länger als wenige Minuten alleine sein. Auf Betreut.de habe ich eine Hundesitterin gefunden und sie nimmt Holly mit zum spazieren, holt auch andere Hunde ab und dort darf sie aufs Sofa, kuscheln und einfach anhänglich sein. Sie sueht unterschiedliche Hunde, hat sogar ein paar Sachen gelernt und uch hab einfach ein gutes Gefühl das sie zuhause nicht jault und weint usw.Eine Hundepension gibt's hier auch, aber das gefiel ihr gar nicht. Frag doch bei Nachbarn an oder schau auf Portalen bis ihr das Problem im Griff habt. Denn jedes Mal alleine bleiben mit Stress macht viel kaputt. Viel Erfolg
 
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Marie
25. Feb. 21:46
Hallo Marie,das tut mir sehr leid !
Wir hatten auch zwei Retriever Hündinnen!
Also wir unsere Yorika gehen lassen mussten war das einfach nur furchtbar! Sie wurde 12 Jahre alt.
Unsere Paula war ein Welpe als sie zu Yori kam,sie lebten neun Jahre zusammen .
Der TA hat uns eindringlich darum gebeten Paula zu ihrer toten Yori zu lassen!
Er sagte sie muss begreifen und riechen das sie tot ist!
Sie versteht nicht wenn der andere Hund plötzlich weg ist !
Das haben wir dann schweren Herzens auch getan!
Sie hatte trotzdem Stress, bekam Exeme und graue Haare um die Schnauze!
Das allein bleiben viel ihr auch schwer,das konnte man ihr ansehen! Sie litt leise !
 
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Marie
25. Feb. 21:53
Hallo Marie,das tut mir sehr leid ! Wir hatten auch zwei Retriever Hündinnen! Also wir unsere Yorika gehen lassen mussten war das einfach nur furchtbar! Sie wurde 12 Jahre alt. Unsere Paula war ein Welpe als sie zu Yori kam,sie lebten neun Jahre zusammen . Der TA hat uns eindringlich darum gebeten Paula zu ihrer toten Yori zu lassen! Er sagte sie muss begreifen und riechen das sie tot ist! Sie versteht nicht wenn der andere Hund plötzlich weg ist ! Das haben wir dann schweren Herzens auch getan! Sie hatte trotzdem Stress, bekam Exeme und graue Haare um die Schnauze! Das allein bleiben viel ihr auch schwer,das konnte man ihr ansehen! Sie litt leise !
Ich glaube nicht das es das allein bleiben ist,so wie man es eben von Einzelhunden kennt!
Hunde können trauern wie wir Menschen auch und das kann dauern! Er vermisst seine Hündin,der arme Kerl 😢
 
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Sabine
25. Feb. 22:17
Dein Verlust tut mir auch leid und ich habe auch keinen Rat, außer eine Betreuung zu suchen. Krankmeldung, weil der Hund leidet, wie hier enpfohlen, ist allerdings ein Betrug an unserem Sozialsystem.
 
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Sonja
26. Feb. 05:51
Dein Verlust tut mir auch leid und ich habe auch keinen Rat, außer eine Betreuung zu suchen. Krankmeldung, weil der Hund leidet, wie hier enpfohlen, ist allerdings ein Betrug an unserem Sozialsystem.
Da hast du natürlich recht, aber auf die schnelle eine Betreuung aus dem Hut zu zaubern ist halt sone Sache. Und meinen in Panik schreienden Hund zu Hause lassen ist erstens für den Hund eine Qual und würde mich zweitens deswegen krank machen. Ich könnte so nicht arbeiten. Womit ein Betrug am Sozialsystem im weitesten Sinne auch nicht mehr vorliegt. Ist eben ein besonderer Fall, es gibt Leute, die lassen sich beim Tod des Haustieres aus Trauer krank schreiben. Der alte Bauer von nebenan würde sich halb tot lachen über sowas. Viele hier würden es wiederum verstehen.