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Josi
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Anzahl der Antworten 102
heute 14:36

Hilfe, Hund hat Angst draußen.

Hi also meine frage ist.. meine Hündin ist Hein halbes jahr alt kommt aus dem Tierschutz und hat generell immer angst, sie will auf biegen und brechen nicht raus obwohl sir beide wissen das sie muss ich versuch es mit allein leckerlies, gut zureden, ihr zeit geben aber es passt nichts sie ist nun ein monat bei mir hat warscheinlich geschirr und Leine als was negativ verknüpft.. was kann ich also tun das ich sie raus bekomme ich kann nicht deuten das sie friert oder angst im Dunkeln hat hab aber trotzdem immer eine Taschenlampe dabei.. leckerleies nimmt sie draußen nicht da ist ihre Rute die meiste Zeit eingeklemmt.. Danke schonmal für eure Hilfe💕
 
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Anne
4. Jan. 15:07
Hallo Josi 👋
Wie habt Ihr Silvester überstanden?
 
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Laura
14. Jan. 12:35
Wir haben das Problem mit dem nicht rausgehen wollen aus Angst auch gehabt, unsere ist 2 Jahre alt im Februar 3, aus Rumänien, seit 7 Monaten bei uns. Eine lange Zeit hat sie draußen auch wirklich garnichts an Leckerlis angenommen. Bei uns hat der Grundsatz geholfen "Der Weg aus der Angst ist durch die Angst hindurch". Wir sind öfters nur ganz kleine Spaziergänge gegangen und weil sie sich oft nicht lösen wollte, auch ziemlich oft am Tag. Man sollte den Hund nicht direkt überfordern und zur Not auch mal wieder rein sobald es Ihr zu viel wird. Bei uns hat auch geholfen selbst mit klarer und Selbstsicherer Sprache zu reden und sie nicht beruhigend anzuflüstern, sondern sie zu ermutigen. Kurz anhalten und Brust und Beine Massieren ebenso. Gerade Anfangs sind wir oft bspw sehr früh am Morgen mit ihr gegangen, damit man möglichst wenige Menschen antrifft. Wichtig ist aber, das er noch nicht lange bei dir ist und dazu noch sehr jung. Er kennt viele der Alltagsreize vermutlich einfach noch nicht und braucht schlichtweg Zeit. Gut wären einfach kleinere Runden, wenn möglich auch bekannte Wege oder immer den selbem, bis er sich sicherer fühlt
 
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Sonja
14. Jan. 13:43
Wir haben das Problem mit dem nicht rausgehen wollen aus Angst auch gehabt, unsere ist 2 Jahre alt im Februar 3, aus Rumänien, seit 7 Monaten bei uns. Eine lange Zeit hat sie draußen auch wirklich garnichts an Leckerlis angenommen. Bei uns hat der Grundsatz geholfen "Der Weg aus der Angst ist durch die Angst hindurch". Wir sind öfters nur ganz kleine Spaziergänge gegangen und weil sie sich oft nicht lösen wollte, auch ziemlich oft am Tag. Man sollte den Hund nicht direkt überfordern und zur Not auch mal wieder rein sobald es Ihr zu viel wird. Bei uns hat auch geholfen selbst mit klarer und Selbstsicherer Sprache zu reden und sie nicht beruhigend anzuflüstern, sondern sie zu ermutigen. Kurz anhalten und Brust und Beine Massieren ebenso. Gerade Anfangs sind wir oft bspw sehr früh am Morgen mit ihr gegangen, damit man möglichst wenige Menschen antrifft. Wichtig ist aber, das er noch nicht lange bei dir ist und dazu noch sehr jung. Er kennt viele der Alltagsreize vermutlich einfach noch nicht und braucht schlichtweg Zeit. Gut wären einfach kleinere Runden, wenn möglich auch bekannte Wege oder immer den selbem, bis er sich sicherer fühlt
Das sind gute Tipps für den Umgang mit Furcht. Aber nicht mit Angst. Bei Angst dringt nichts zu dem Hund durch, lernen ist unmöglich. Was Du beschreibst, setzt aber voraus, dass der Hund nach und nach lernen kann, dass die Situation nicht so schlimm ist.
Diese Unterscheidung ist wichtig, denn das "durch die Angst durch müssen" verschlimmert die Angst nur, wenn es wirklich Angst ist, und nicht Furcht. Bei wirklicher Angst hilft nur, den Hund aus der Situation zu nehmen.
 
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Laura
14. Jan. 13:47
Das sind gute Tipps für den Umgang mit Furcht. Aber nicht mit Angst. Bei Angst dringt nichts zu dem Hund durch, lernen ist unmöglich. Was Du beschreibst, setzt aber voraus, dass der Hund nach und nach lernen kann, dass die Situation nicht so schlimm ist. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn das "durch die Angst durch müssen" verschlimmert die Angst nur, wenn es wirklich Angst ist, und nicht Furcht. Bei wirklicher Angst hilft nur, den Hund aus der Situation zu nehmen.
Natürlich darf man wie bereits beschrieben nicht darauf setzen den Hund zu überforfern und sollte wenn nötig den Spaziergang beenden. Da hast du wie gesagt recht.
 
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Vanessa
14. Jan. 14:25
Ich kenne das einfach extrem und weiß ganz genau, wie belastend sowas ist. Dir geht’s bestimmt richtig bescheiden damit. Mathilda ist auch aus dem Tierschutz und als sie kam, hatte sie auch super lange richtig heftige Angst draußen. Es hat einfach ganze drei Monate bei mir gedauert, bis sie draußen mit mir gegangen ist und sich auch draußen lösen konnte. Ich hab ganze drei Monate ständig ihre Ausscheidungen in meiner Wohnung geputzt und bin ständig, auch nachts, immer wieder mit ihr rausgegangen. Ich war einfach ein Zombie 😂. Ich will dir einfach an der Stelle nur Mut zusprechen und ganz viel Kraft wünschen. Mittlerweile läuft Mathilda erhobenen Schwanzes und mit wackelnden Ohren glücklich draußen durch die Welt. Sie hat jetzt richtig Spaß draußen und das Thema hat sich dadurch, dass wir einfach immer wieder rausgegangen sind irgendwann wirklich so gut wie aufgelöst. Ich erinnere mich daran, als sie das erste Mal sich dann draußen gelöst hat und es geschafft hat, mit mir eine Runde um den Block zu gehen. Ich glaube, so glücklich war ich fast nie in meinem Leben. Und sie hat auch tatsächlich draußen, weil sie so Angst hatte, nie Leckerlis genommen, was es natürlich auch ein bisschen schwieriger macht, das positiv zu bestärken. Aber ja, der Post spricht mir enorm aus der Seele und er erinnert mich an meine erste Zeit mit Mathilda. Und wie gesagt, das kann wirklich besser werden und manchmal braucht es einfach dafür etwas Zeit, auch wenn es extrem anstrengend und auslaugend ist. Aber bei mir hat es sich wirklich gelohnt. Du schaffst das! Ganz ganz viel Kraft wünsche ich dir!
 
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Kersten
15. Jan. 11:30
Selber dominantes sichers auftreten gibt dem hund sicherheit und vieleicht andere selbstsichere hunde aus der nachbarschaft in gruppen fühlt sich ein hund besser lernt von ihnen
 
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Heidrun
16. Jan. 00:02
Also ich versuch mein bestes sie nicht zu zwingen ich versteh das mein bett warm und gemütlich ist und man da kein grund sieht raus zu gehen manchmal wenn es schnallt gehen muss versuch ich sie aus dem bett zu tragen und dann an der Leine zur Tür zu leiten. Ansonsten nehm ich Rücksicht auf ihre Angst ich vergleich das etwas wie Menschen ich hab auch oft mal Angst und will nicht in die Situation. Nein ein Garten haben wir nicht maximal ein Hof da geht sie ihr Geschäft aber auch machen. Mich überfordert es manchmal schon ganz am Anfang sehr jetzt geht es schon besser aber es is eher diese Hilflosigkeit ich hab angst sie falsch zu verstehen ich will sie ja nicht zwingen zu irgendwas. Ich versuch es ja mit allem leckerlies, gut zureden, ich übe mich noch in Geduld aber selbst das hilft nicht so wirklich ich weiß das solche Hunde zeit brauchen und sie die weite welt nicht kennt. Weil sie als sie bei mir angekommen ist das sicherheitsgeschir schon nicht schön fand weil sie es nicht kennt und sie oft versucht mir aus dem Geschirr zu springen egal welches bin schon auf ein kleineres umgestiegen und die Leine ist für sie keine sicherheit sondern eher eine Begrenzung sie würde glaube noch weiter laufen wenn es die Leine nicht geben würde..und weil ich sie am anfang zum laufen animieren musste hab ich schon daran gezerrt beim ersten Hund hört man schon mal auf die Tipps seiner Eltern die auch ein hund hatten 😕😅 Danke💕
Bitte Versuch es mit einen nicht zu langen Schleppleine das hat meinem kleine TSH gut getan !Er ist jetzt fast ein Jahr bei uns und es war nicht immer leicht ,Er lief keine einzige Stufe ,ich habe ihn fast 3 Monate in und vom 1. Stock getragen und Stufe für Stufe steigen geübt ,Er kannte kein Geschirr,habe es dann TSG und Nacht erst einmal dran gelassen !Er kannte weder nass noch Trockenfutter,und so koch ich für ihn ,um nicht ständig Futter wegzuwerfen 🫣Viele Wochen hat er nur im Garten am Haus sein Geschäft und Piepi gemacht !Abends bin ich nur vor die Tür am Haus gegangen da er Angst hatte , das war okay !Mit Hunden ist er sehr verträglich !Menschen waren lange gefährlich für Ihn ,Hsuptsächlich Männer 💁‍♂️
 
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Heiliger
16. Jan. 05:07
Musik Therapie ist eine gute Sache unter anderem.
https://www.youtube.com/watch?v=KNQ-9uEclWA

Entspannen, und die positiven Frequenzen aussenden.
Liebe.
 
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Heiliger
16. Jan. 05:09
Konflikte lösen, Vertrauen aufbauen – so geht's
https://www.youtube.com/watch?v=2-py84YWxR0
 
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Anna
17. Jan. 12:37
Also das Geschirr gannst du klein Schritten immer noch positiv verknüfen wir haben tazechlich zwei geschre genutzt ein sicherheits Geschirr was sie rund um die uhr trug und ein normales wo mit wir geübt haben was auch etwas besser Sachs es gab halt immer Lekerlis wenn sie frei wilig rein schlüpfte wenn es nicht passierte gingen wirGeschirr was sie ja schon an hatte irgendwann traute sie sich aber rein zu spüpfen im übrigen funktionierte als Leckerli bei ihr fast nur Fleisch wurst bei allem anderen war sie misstrauisch wir haben am ihr normales Futter mit nach draußen genommen und es ihr in einer rugeren Ecke hin gestellt und dann hat sie es auch gefressen