Zu der spannenden Diskussion, die sich ergeben hat.
Insgesamt denke ich, dass es je nach Charakter Hunde gibt, die an solchen Übungen Spaß haben den Halter zu suchen und für die Verlustangst dabei nicht dominant ist. Die den möglichen Problematiken der Übung mit einer gewissen Resilienz begegnen können.
Toll, finde ich, dass Jochen Sensibelchen geschrieben hat, nicht ängstliche Hunde. In meinen Augen trifft es das ganz gut. Ich habe das früher auch mit meiner Hündin gemacht und es hat uns nicht gut getan. Das Endergebnis daraus ging genau in die gegenläufige Richtung, die man aus dieser Übung erwarten würde. Im Nachhinein kann ich nachvollziehen, warum das so ist.
Da wägt wohl jeder für sich und den eigenen Hund ab. Schön, dass man hier drüber sprechen kann (:
Bei Frauchens Text musste ich herzhaft lachen. Danke, dass du das trotzdem geteilt hast 🙏🏻
Hier wäre es vermutlich in eine ähnliche Richtung gegangen.
Da möchten ich mich anschließen. Wir haben das früh angefangen (Suchspiel) und halt langsam gesteigert. Begonnen einfach mit stehenbleiben im Freilauf, ob sie schaut und zurück kommt. Dann auch mal versteckt und als Königsdisziplin: Io abgesetzt, mich versteckt und auf Pfiff durfte sie mich suchen.
Bei uns hat es mMn nicht geschadet sondern uns gegenseitig so viel Vertrauen und Gewissheit geschenkt, dass wir heute so frei und entspannt durch die Gegend laufen können.
Bei meiner hatte es auch ua den Nebeneffekt, dass sie selbstbewusster und mutiger wurde.