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Tanja
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Anzahl der Antworten 65
zuletzt 29. Dez.

Bulldogge findet schwierig Freunde :-(

Hallo ihr Lieben, ich hätte da mal eine Frage. Meine Ella ist eine kleine französische Bulldogge und sehr fröhlich unterwegs. Sie ist 6 Monate alt und freut sich über jeden Hund, der mit ihr spielt. Leider tun das die wenigsten. Iwie findet sie schwierig Hundefreunde und viele Hunde mögen sie einfach nicht. Sie hat unten einen ziemlichen Vorbiss und mir wurde gesagt, das Bulldoggen häufig von anderen Hunden nicht gelesen werden können, da sie wegen dem Überbiss immer Zähne zeigen und auch keine Rute haben. Mit anderen Bulldoggen oder einem Mops ist es meißtens kein Problem und der Beagle von meinem Vater mag sie auch. Was habt ihr für Erfahrungen? Ich bin ziemlich traurig weil sie so aufgewegt ist und spielen möchte 😩 ich würde mich freuen über eure Meinung
 
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Li
20. Nov. 19:39
Mein Hund hat mit französischen Bulldoggen keine Probleme.
 
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Christina
20. Nov. 21:27
Majas bff Sammy🥰 sie lieben sich total und balgen ziemlich wild. Ella wird auch bald ihre/n bff finden, hab Geduld 😀
 
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Geli und Max
28. Dez. 10:50
Das ist schade
 
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Geli und Max
28. Dez. 10:51
Wir haben mit unserem Boxer auch oft Schwierigkeiten mit anderen Hunderassen. Er wird zähnefletschend begrüßt. Deshalb treffen wir uns eig nur noch mit bulligen Hunden. Nach einem Beißvorfall habe ich auch keine Lust mehr mir den Stress dann anzutun und vorallem das Risiko für meinen Hector. Entweder der andere Hund kennt Plattnasen oder nicht. Die Rassen spielen ja auch anders und stürmiger was auch abschreckt.
Ja so geht es uns auch ,die meisten knurren schon von Weiten
 
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Sinclair
28. Dez. 11:22
Naja, Bullgoggen können durch ihren deformierten Kopf/Schnauze auch nicht richtig kommunizieren und durch ihr röcheln (was als knurren interpretiert werden kann), schrecken sie auch andere Hunde ab.
 
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Jessica
28. Dez. 11:33
Ja so geht es uns auch ,die meisten knurren schon von Weiten
Hinterfragen mal ob dein Hund nicht ggf. Für die meisten anderen schon deutliche Drohungen zeigt.

Leider kann dein Hund mit den wenigsten anderen Hunde kommunizieren.

In Aufregung wird der die Lefzen nach hinten ziehen, die meisten Besitzer dieser Hunde sagen ihr Hund lacht ja.
Für andere Hunde ist es oft ein Zeichen von eindeutigem drohen.

Dann der fehlende Schwanz das nimmt die weitere natürliche Kommunikation.

Und als letztes sollte er dabei lauter atmen, wird das von anderen als Knurren war genommen.

Liegt eventuell daran das deinem Hund durch "sein aussehen" die natürliche Kommunikation zwischen Hunden genommen wurde.
 
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Petra
28. Dez. 13:24
Am Besten gleiche Rasse regelmäßig treffen. Bei uns ist es ähnlich, da haben die Hundehalter schon Vorurteile.
 
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Sonja
28. Dez. 13:46
Naja, Bullgoggen können durch ihren deformierten Kopf/Schnauze auch nicht richtig kommunizieren und durch ihr röcheln (was als knurren interpretiert werden kann), schrecken sie auch andere Hunde ab.
Ich hatte es auch bei allen meinen Hunden im Welpenalter, dass sie sich an Brachys echt erst gewöhnen mussten. Wir haben hier "leider" all die Jahre einige Hundefreunde, an denen sie lernen konnten. Collies sind ja von Natur aus nicht auf Stress aus, das spielt sicher auch mit rein. Aber ja, es fällt auf, dass die Kommunikation mit diesen Rassen gelernt und gebilligt werden muss. Zumal sie ja auch gerne distanzlos und stur sind. Auch nicht immer charmant im Kontakt, die Art und Weise 😅 Artgenossen, die weniger Humor und Diplomatie haben, haben da keinen Bock drauf.
 
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Julia 🐾Nero
28. Dez. 15:58
Ich glaube, dass das mit der Einschränkung in der Kommunikation bei Bulldoggen sehr überbewertet wird.

Wenn man sich die Arbeit von Bruno Jelovic anschaut, hat er kleine Hunde, große Hunde, kupierte Hunde, brachyzephale Hunde, Hunde mit fehlenden Gliedmaßen oder halb fehlendem Gesicht, Ringelruten und gar keinen Ruten in seinen Ranches und es gibt keine Probleme.
Und das sind alles Hunde, die nicht als Welpe mit allen möglichen Rassen sozialisiert wurden und oft überhaupt nicht sozialisiert, sondern an Ketten oder in kleinen Zwingern gehalten wurden, bevor er sie gerettet hat.

Und alle können hündisch und verstehen sich untereinander.
 
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Melanie
28. Dez. 16:02
Ich glaube, dass das mit der Einschränkung in der Kommunikation bei Bulldoggen sehr überbewertet wird. Wenn man sich die Arbeit von Bruno Jelovic anschaut, hat er kleine Hunde, große Hunde, kupierte Hunde, brachyzephale Hunde, Hunde mit fehlenden Gliedmaßen oder halb fehlendem Gesicht, Ringelruten und gar keinen Ruten in seinen Ranches und es gibt keine Probleme. Und das sind alles Hunde, die nicht als Welpe mit allen möglichen Rassen sozialisiert wurden und oft überhaupt nicht sozialisiert, sondern an Ketten oder in kleinen Zwingern gehalten wurden, bevor er sie gerettet hat. Und alle können hündisch und verstehen sich untereinander.
Wenn man miteinander lebt ist es was anderes wenn man "sowas" nur 5min auf der Straße trifft. Da kann man ganz anders miteinander kommunizieren und sich auf die (nicht vorhandene) Sprache des anderen einstellen. In einer großen Gruppe können sich auch immer Hunde finden die sich mögen und anderen innerhalb der Gruppe aus dem Weg gehen. Das ist was anderes als wenn man sich zu zweit oder mit völlig fremden auf der Hundewiese trifft.