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Celine
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Anzahl der Antworten 13
zuletzt 1. Apr.

Arbeitshund, Junghund, Zweithund

Hallöchen, Da der Thread gestern etwas in die falsche Richtung gegangen ist, öffne ich jetzt einen neuen. Also, Ich möchte mir einen Arbeitshund anschaffen, also in die Richtung Malinoi, Bordercollie, Schäferhund. Was sind so eure Erfahrungen, was sollte man dringend am Anfang beachten und habt ihr Tipps und ähnliches? Ich brauche keine Belehrungen, ich wäre zu jung, was mit der Zukunft ist usw, dazu hab ich jetzt genug gelesen. Ich möchte bitte nur Tipps und Erfahrungsberichte. 🫶✨️ Ich würde mich über Antworten freuen 🫶 Liebe Grüße
 
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Kati
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1. Apr. 14:08
Leider sind mit dem Löschen des Threads dann auch alle wertvollen Beiträge weg...

Ich hatte gestern ja schon einen recht langen "Fahrplan" wie ich die Sache angehen würde geschrieben. Kann jetzt keiner mehr nachlesen, grob gesagt: Elterntiere und bestenfalls schon vorhandene Nachzuchten kennen lernen, auf Körperbau sehr genau achten und Sozialisierung beim Züchter ansehen.
Wenn du jetzt explizit nach "am Anfang" fragst gehe ich jetzt mal davon aus, dass die Auswahl welche Rasse, welche Verpaarung, welcher Sport etc abgeschlossen bzw klar ist.

Mir wäre im ersten Jahr die Umweltsicherheit und die Alltagstauglichkeit wichtig. Dazu der Gehorsam. Ohne ordentlichen Gehorsam würde ich nicht mehr anhetzen. Gute IGP-Helfer können den Welpen/Junghund mal antesten, aber wenn der wirklich was für den hohen Sport ist, dann kann man das auch gut und gern anfangen, wenn der Gehorsam sitzt. Schnell und triebig können die genannten Rassen sowieso. Der Malinois schreibt sich übrigens mit nem "s" hinten😉
Auf der anderen Seite wäre mir bewusstes Runterfahren beim Hund wichtig. Also überall hin mitschleppen, wo er später auch mit soll und da Reize aushalten lernen, Ruhe lernen. Damit hat man meist schon mal genug zu tun.

Ich würde nie wieder das Hetzen fördern. Also beim nächsten Welpen fliegt nichts mehr. Insgesamt wäre hier mehr Ruhe und mehr Reize aushalten angesagt. Hochdrehen kann er alleine.
Ach und sich in die Theorie hinter Hundetraining einlesen schadet nichts. Also zum Beispiel "Das Pavlov Projekt".
 
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Sabine
1. Apr. 12:25
Du könntest mal in den passenden Gruppen fragen, wie z.B. https://dogorama.app/de-de/gruppen/Belgischer_Schaeferhund_Malinois-97YoJbpHdPrrBGrcHmey/
 
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Nicky
1. Apr. 12:28
https://dogorama.app/de-de/gruppen/Border_Collie-5hJk5iHkrq7shtTJugco/

Oder halt auch mal in dieser Gruppe fragen 😀
 
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Yvonne
1. Apr. 12:32
Wenn Du genau weißt, was Du machen möchtest, dann kannst Du Dich daran orientieren.
Also würde ich die folgende Frage stellen:
Welchen Sport oder welche Beschäftigung möchtest Du denn gerne mit dem Hund ausüben?

Wenn das soweit klar ist, kannst Du Dir ein paar dafür geeignete Rassen heraussuchen.
Dabei würde ich immer auf einen Züchter setzen, der sich beim Züchten nicht ausschließlich auf das Aussehen beschränkt, sondern neben den rassetypischen Eigenschaften auch ein besonders großes Augenmerk auf die Gesundheit hat!

So gut wie jede Rasse bringt mittlerweile rassetypische Erkrankungen oder zumindest die Tendenz zu bestimmten Krankheiten mit. Als Beispiele:
DSH -> u.a. HD, ED und DM
Malinois -> u.a. zerebelläre Ataxie
Bordercollie -> u.a. CEA, Epilepsie und den MDR1 Gendefekt

Also erstmal die passende Rasse zur Beschäftigung suchen.
Dann passende Züchter.
Wobei ich Malinois und Hollandse Herder als absolute Allrounder sehe, mit denen man im Hundesport total viel machen kann (und ja, auch weil ich absolut vernarrt in diese Hunde bin 😆)

Das wäre so meine Vorgehensweise 😊
 
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Celine
1. Apr. 12:34
Wenn Du genau weißt, was Du machen möchtest, dann kannst Du Dich daran orientieren. Also würde ich die folgende Frage stellen: Welchen Sport oder welche Beschäftigung möchtest Du denn gerne mit dem Hund ausüben? Wenn das soweit klar ist, kannst Du Dir ein paar dafür geeignete Rassen heraussuchen. Dabei würde ich immer auf einen Züchter setzen, der sich beim Züchten nicht ausschließlich auf das Aussehen beschränkt, sondern neben den rassetypischen Eigenschaften auch ein besonders großes Augenmerk auf die Gesundheit hat! So gut wie jede Rasse bringt mittlerweile rassetypische Erkrankungen oder zumindest die Tendenz zu bestimmten Krankheiten mit. Als Beispiele: DSH -> u.a. HD, ED und DM Malinois -> u.a. zerebelläre Ataxie Bordercollie -> u.a. CEA, Epilepsie und den MDR1 Gendefekt Also erstmal die passende Rasse zur Beschäftigung suchen. Dann passende Züchter. Wobei ich Malinois und Hollandse Herder als absolute Allrounder sehe, mit denen man im Hundesport total viel machen kann (und ja, auch weil ich absolut vernarrt in diese Hunde bin 😆) Das wäre so meine Vorgehensweise 😊
Okay danke
 
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Arinka
1. Apr. 12:50
Es lohnt sich immer, sich etwas mit den Blutlinien zu beschäftigen, sobald du weißt was du genau machen möchtest.
Meine DSH aus der Leistung waren top für den Schutzhundsport, aber auch da gab es Unterschiede. Am besten du suchst dir mal ein paar Züchter raus und befragst sie zu ihren Hunden.
 
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Kati
1. Apr. 14:08
Leider sind mit dem Löschen des Threads dann auch alle wertvollen Beiträge weg...

Ich hatte gestern ja schon einen recht langen "Fahrplan" wie ich die Sache angehen würde geschrieben. Kann jetzt keiner mehr nachlesen, grob gesagt: Elterntiere und bestenfalls schon vorhandene Nachzuchten kennen lernen, auf Körperbau sehr genau achten und Sozialisierung beim Züchter ansehen.
Wenn du jetzt explizit nach "am Anfang" fragst gehe ich jetzt mal davon aus, dass die Auswahl welche Rasse, welche Verpaarung, welcher Sport etc abgeschlossen bzw klar ist.

Mir wäre im ersten Jahr die Umweltsicherheit und die Alltagstauglichkeit wichtig. Dazu der Gehorsam. Ohne ordentlichen Gehorsam würde ich nicht mehr anhetzen. Gute IGP-Helfer können den Welpen/Junghund mal antesten, aber wenn der wirklich was für den hohen Sport ist, dann kann man das auch gut und gern anfangen, wenn der Gehorsam sitzt. Schnell und triebig können die genannten Rassen sowieso. Der Malinois schreibt sich übrigens mit nem "s" hinten😉
Auf der anderen Seite wäre mir bewusstes Runterfahren beim Hund wichtig. Also überall hin mitschleppen, wo er später auch mit soll und da Reize aushalten lernen, Ruhe lernen. Damit hat man meist schon mal genug zu tun.

Ich würde nie wieder das Hetzen fördern. Also beim nächsten Welpen fliegt nichts mehr. Insgesamt wäre hier mehr Ruhe und mehr Reize aushalten angesagt. Hochdrehen kann er alleine.
Ach und sich in die Theorie hinter Hundetraining einlesen schadet nichts. Also zum Beispiel "Das Pavlov Projekt".
 
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Sandra
1. Apr. 14:51
Ich sehe, dass du schon einen Hund hast. Labrador?
Da würde ich dann auch speziell darauf achten, dass das vom Charakter/ Sprache passt.
Ich habe mir bevor mein Hund Nr.2 einzog, eine Einschätzung von einer guten Hundeschule geben lassen.
Dh wie ist mein Hund drauf und was würde von Charakter passen, eher dominant, eher feinsinnig etc
 
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C
1. Apr. 18:34
Ich würde beim Reflektieren zum Mali sehr tief in mich gehen, ob ich seine „Hibbeligkeit“ täglich aushalten kann. Das kann dir natürlich auch beim Border oder beim Schäfi passieren, aber doch in etwas anderer Form bzw. gerade der Schäfi aus guter Zucht ist ja eher ruhig und klar. Beim Mali kenn ich tatsächlich nur Exemplare, die durch den Alltag gehen, wie wenn sie praktisch 10 Tassen Kaffee schon kurz nach dem Aufstehen intus haben. Wenn man das tragen kann, sind das tolle Hunde aber die zentrale Frage ist ja: Will ich das jeden Tag? Vielleicht spricht da auch mein Ende 40 jähriges ich 😂 was in der Zwischenzeit auch gerne mal ein ruhiges Wochenende macht, aber ich finde da eine bewusste Entscheidung wichtig. Es gibt nicht ätzenderes wenn hier die Bedürfnisse zwischen Hund und Mensch kollidieren und dann die Beziehung leidet. Klar, durch Ruheübungen kann man einiges an Entwicklung erreichen, auch beim Mali, aber die meisten bleiben „Hunde mit ADHS“ 😉
 
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Martin
1. Apr. 19:43
Sei dir im klaren was für eine Aufgabe der Hund haben soll. Ich vermute mal du hast keine Schafe. Bei einem Arbeitslinienborder ohne Arbeit am Vieh würde ich ein großes Fragezeichen setzen. Da musst du schon wissen auf was du dich einlässt. Und die Erfahrung lese ich aus deinen Beitrag nicht heraus. Ansonsten: im ersten Jahr, wie schon geschrieben, Umweltgewöhnung! Sport/Arbeit erst wenn der Hund ausgewachsen ist/ der Tierarzt sein ok gibt.
 
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Vivi &
1. Apr. 21:07
Die Frage, welche Arbeitshunderasse passt, beinhaltet auch die Frage, welche Arbeit du mit dem Hund machen möchtest. Wozu möchtest du ihn ausbilden? Was erwartest du von eurem Leben? (Du beziehst dich vor allem auf Schäfer- und Hütehunde, ist das die Richtung in die du gehen willst, oder geht’s um Arbeitshunde im allgemeinen?)