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Antonia
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Anzahl der Antworten 50
zuletzt 1. Dez.

Starkes Kratzen/ blutig Kratzen

Hallo! Wir sind sehr ratlos und machen und große Sorgen. Unser Hund (Goldie-Labrador Mix) hat seit Monaten starken Juckreiz und kratzt sich alles blutig. Er wirkt sehr traurig, kaputt und hilflos. Aktuell sieht er schrecklich aus: Überall im vorderen Bereich (Brust, Hals usw) und im Gesicht fehlt Fell, es ist blutig gekratzt und rötlich oder schwärzlich. Die Tierärztin hat eine Allergie vermutet. Futtermittel wurde ausgeschlossen und er hat Tabletten und Spritzen bekommen gegen den Juckreiz. Letzteres wirkt nicht mehr so schlimm ist es. Die Sachen haben nur kurzzeitig über wenige Wochen jeweils Wirkung gezeigt. Hat irgendjemand so etwas schon einmal gehört? Tipps was wir machen können damit er endlich wieder normal wird? Die Tierärzte aus unserer Hauspraxis können nicht wirklich helfen bzw wirken sie ratlos. HILFE Dankeschön schon einmal!
 
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L.🐾
2. Nov. 21:32
Ich bin mir nicht sicher ob es Cortioson war, aber hat auf jeden Fall Tabletten bekommen die gut geholfen haben und dann Spritzen. Diese hat jedoch bei der zweiten schon nicht mehr gewirkt. Parasitenbefall haben wir ausgeschlossen, da er regelmäßig ein Mittel gegen alle möglichen Parasiten bekommt und wir ihn eben auch oft und gründlich gewaschen haben in letzter Zeit. Wir haben ihm erst mindestens 6-8 Wochen ein Futter gegeben, welches einfach eine Proteinquelle hat wogegen weniger Hunde allergisch sind (Pferd) und dann haben wir ein sogenanntes anallergenic Futter genommen und an sich eine Ausschlussdiät darstellen soll. Ich kann dir die Wikrungsweise nicht genau erklären aber es sollen keine fleischlischen Proteine drinnen sein. Das kriegt er jetzt schon locker 4 Monate. Umweltallergien habe wir ihn noch nicht groß testen können bzw weiß ich nicht wie. Es gibt ja tausendes was es in dem Fall sein könnte… Und ja, wir wollten gern eine Zweitmeinung einholen. Jedoch ist es finanziell irgendwann sehr belastend, da wir schon sehr sehr viel Geld in die bisherigen Behandlungen/Therapiemöglichkeiten reingesteckt haben und es leider irgendwann einteilen müssen wenn da so wahnsinnig viel Geld fließt.
Wer weiß, du schreibst, dass er regelmäßig ein Mittel gegen Parasiten bekommt und auch oft gewaschen wurde.
Vielleicht verträgt er hier etwas nicht??
 
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Michelle
2. Nov. 21:55
Eine umweltallergie müsste es dann sein bedeutet : Staub , Grass . Achte drauf und geh zu einer anderen Tierärztin!
 
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Anke
2. Nov. 22:15
Wir hatten bei unserem Goldie letztes Jahr auch mehrere Monate Juckreiz, Fellverlust, krustige schwarze Haut, und blutig gekratzte Ellenbogen. Waren bei mehreren Tierärzten, die Milben quasi ausschlossen und auf Futtermittelallergie behandelten. Nachdem uns eine Nachbarin auf die Möglichkeit einer Fuchsräude (Sarcoptesmilbe) gebracht hatte, behandelte die TA verdachtsmäßig gegen Fuchsräude… und schwupps binnen weniger Tage war der Juckreiz weg. Er bekam Tabletten, die wir mit drei Wochen Abstand noch zweimal wiederholten… und der Spuk war beendet. Es dauerte freilich mehrere Monate, bis das Fell wieder nachgewachsen war und unser Hund wieder aussah wie vorher.
 
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Christine
2. Nov. 22:38
Zu erst einmal meinen tiefen Respekt,das ihr überhaupt so lange durchgehalten habt und euren Hund nicht aufgegeben habt.Und wie schön,das es ihr jetzt so gut geht.Aber wer ist Siena und was bedeutet "lag zum ersten Mal im Sterben"?
 
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Dogorama-Mitglied
4. Nov. 11:59
Habt ihr schon mal an barfen gedacht? Trocken oder Nassfutter bietet nicht die Nährstoffe wie sie beim barfen zu finden sind
 
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Dogorama-Mitglied
4. Nov. 11:59
Großes Blutbild abnehmen lassen.... ist die Leber ok? Leberschäden können auch Juckreiz auslösen. Ansonsten noch Milben? Flohallergie? Es reicht da ein Floh, das hatte unser mal
Ein Blutbild sagt nichts aus
 
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Verena
4. Nov. 15:36
Ein Blutbild sagt nichts aus
Ein Blutbild zeigt die Funktionsfähigkeit der Organe. Eines der wichtigsten Tools um die Gesundheit unserer Hunde beurteilen zu können. Selbstverständlich zeigt das nicht jeden Erkrankung, aber man sollte es regelmäßig checken lassen, ob die Organen gut funktionieren. Vor allen Dingen, wenn der Hund scheinbar eh ein gesundheitliches Problem hat.
 
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Sylvia
4. Nov. 15:44
Wir hatten bei unserem Goldie letztes Jahr auch mehrere Monate Juckreiz, Fellverlust, krustige schwarze Haut, und blutig gekratzte Ellenbogen. Waren bei mehreren Tierärzten, die Milben quasi ausschlossen und auf Futtermittelallergie behandelten. Nachdem uns eine Nachbarin auf die Möglichkeit einer Fuchsräude (Sarcoptesmilbe) gebracht hatte, behandelte die TA verdachtsmäßig gegen Fuchsräude… und schwupps binnen weniger Tage war der Juckreiz weg. Er bekam Tabletten, die wir mit drei Wochen Abstand noch zweimal wiederholten… und der Spuk war beendet. Es dauerte freilich mehrere Monate, bis das Fell wieder nachgewachsen war und unser Hund wieder aussah wie vorher.
Fuchsräudemilben hatten unsere Hunde auch schon. Diese haben viele Tierärzte nicht auf dem Schirm.
 
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Dogorama-Mitglied
4. Nov. 15:44
Habt ihr schon mal an barfen gedacht? Trocken oder Nassfutter bietet nicht die Nährstoffe wie sie beim barfen zu finden sind
Für diese pauschale und undifferenzierte Aussage würde mich jetzt die Quellenangabe (?) sehr neugierig machen.
 
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Dogorama-Mitglied
4. Nov. 15:47
Ein Blutbild sagt nichts aus
Richtigstellung:

Ein Blutbild für einen Hund ist nicht nutzlos, sondern eine wichtige Momentaufnahme des Gesundheitszustands, die aber nicht die alleinige Grundlage für eine Diagnose ist. Es kann wichtige Hinweise auf Erkrankungen wie Entzündungen, Infektionen, Anämie oder Organprobleme geben, erfordert aber in der Regel zusätzliche Untersuchungen (wie Ultraschall oder Röntgen), um die Ursache festzustellen.

Ein Blutbild ist ein unverzichtbares Werkzeug in der Tiermedizin, aber es ist nur ein Teil einer umfassenden Diagnostik. Ein Tierarzt wird die Ergebnisse des Blutbildes immer im Zusammenhang mit dem allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes, seinen Symptomen und anderen Untersuchungsergebnissen interpretieren.