Ich hab mal die KI gefragt damit man vielleicht neue Ideen bekommt was es sein könnte.
Da die klinischen Untersuchungen (MRT, Blut, Herz) bisher ohne Befund blieben und Ihr Hund während der Anfälle voll ansprechbar ist, rücken zwei spezifische Diagnosen in den Fokus, die oft mit Epilepsie verwechselt werden:
1. Paroxysmale Dyskinesie (PD)
Dies ist eine anfallsartige Bewegungsstörung, bei der das Tier bei vollem Bewusstsein bleibt.
Symptome: Unwillkürliche Muskelanspannungen, Verkrampfungen oder Verrenkungen, die Sekunden bis Stunden dauern können.
Unterschied zur Epilepsie: Der Hund reagiert auf Ansprache, zeigt keinen Bewusstseinsverlust und hat danach meist keine "Nach-Anfalls-Phase" (Desorientierung).
Häufung: Die Anfälle können in Clustern auftreten (wie bei Ihnen beobachtet).
2. Canine Epileptoid Cramping Syndrome (CECS)
Auch bekannt als "Spike's Disease". Ursprünglich beim Border Terrier beschrieben, tritt es jedoch auch bei anderen Rassen auf.
Symptome: Krampfartige Episoden, oft verbunden mit Magen-Darm-Symptomen (Bauchschmerzen, Borborygmus/Darmgeräusche).
Ursache: Es wird eine Verbindung zu einer Glutenunverträglichkeit vermutet. Eine strikte glutenfreie Diät kann hier oft die einzige Lösung sein. Da Sie bereits kochen, prüfen Sie, ob Ihre Zusätze (z.B. Getreide, Leckerlis) wirklich zu 100 % glutenfrei sind.
Weitere wichtige Aspekte für 2026:
Fokale Anfälle: In seltenen Fällen können epileptische Anfälle "fokal" sein, also nur Teile des Gehirns betreffen, wodurch das Bewusstsein erhalten bleibt. Dies ist jedoch seltener als PD, wenn der Hund wirklich voll ansprechbar ist.
Cluster-Anfälle: Das Auftreten von 5 Anfällen innerhalb weniger Stunden ist ein medizinischer Notfall (Cluster-Anfälle), da dies in einen lebensbedrohlichen Status übergehen kann.
Handlungsempfehlung:
Spezialisierung: Suchen Sie einen zertifizierten Veterinär-Neurologen (z.B. über die Tierneurologen-Suche) auf, da die Unterscheidung zwischen PD und fokaler Epilepsie hochspezialisiertes Wissen erfordert.
Ausschlussdiät: Versuchen Sie eine strikte glutenfreie Ernährung für mindestens 3 Monate (CECS-Verdacht).
Medikation: Besprechen Sie mit dem Neurologen Medikamente wie Levetiracetam oder Acetazolamid, die bei PD teilweise besser wirken als klassische Antiepileptika.