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Dogorama
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heute 17:55

🦴 Knochenknacken beim Hund – Wunderheilung oder Tierquälerei?

Videos auf den Sozialen Medien mit tausenden Aufrufen, RTL gab ihm eine eigene Show – und wir Hundeeltern fragen uns: Ist Murat Colak, der „Knochenknacker“, der Mann, der unsere Hunden helfen kann? Vor Kurzem war er wieder in den Schlagzeilen. Diesmal nicht wegen eines viralen Videos – sondern weil RTL über 500.000 Euro Schadensersatz von ihm fordert, nachdem er einer Redakteurin am Set den Hals eingerenkt haben soll. Sie landete im Krankenhaus mit einer Verstauchung der Halswirbelsäule. 🤯 Und genau das wirft die Frage auf, die viele von uns eh schon hatten: Wenn das bei einem Menschen geschieht – was passiert eigentlich wirklich mit unseren Hunden? Viele Tierärzt:innen warnen vor zu großen Hebeln und ruckartigen Bewegungen, was große Risiken verursacht. Und das laute Knacken? Angeblich kein Erfolgsmerkmal – sondern Show für die Kamera. Auf der anderen Seite stehen einige Menschen, die sagen, dass der Knochenknacker das Beste war, was dem eigenen Hund passieren konnte. Wer hat recht? 🐾 Habt ihr euren Hund schon mal bei einem „Knochenknacker“ behandeln lassen? 🐾 Was waren eure Erfahrungen – hat es geholfen? 🐾 Würdet ihr sowas empfehlen oder eher abraten? 🐾 Und: Vertraut ihr eher klassischer Tiermedizin oder seid ihr offen für alternative Methoden?
 
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Juliana
28. März 17:42
Osteopathie super! Hat mein Hund sehr geholfen aber Chiropraktik nein danke! Keine schnelles knack
 
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Mark und Claudia
28. März 17:43
Da Knochenbrecher wie Tamme Hanken diesen "Beruf" weitertragen an fähige Leute, ist über die Jahrhunderte nicht wirklich etwas darüber bekannt, wie diese Leute sehen können was dem Tier fehlt. Wie bei einem Orthopäden der am Gang oder der Haltung einer Person im Vorfeld sehen kann, wo es im Skelett hakt, so schätze ich dass es bei den Knochenbrechern ähnlich abläuft.
Sie sehen oder fühlen es einfach!

Ich habe es selbst schon erlebt.

Und glaub mir, mir war nicht wohl, weil ich eher ein Kopfmensch bin.

Wenn sie es wirklich können - alles gut!
 
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Rüdiger
28. März 17:44
Es ist nicht transparent, welche Infos er vorher hatte Und genau das ist das eigentliche Problem: Man weiß es schlicht nicht. Bei Tamme Hanken war es definitiv so, dass er Live-Shows mit spontanen Behandlungen gemacht hat. Es gibt keine verlässliche, öffentlich belegte Grundlage, dass er vor jeder Behandlung wirklich medizinische Unterlagen sichtet oder eine tierärztliche Diagnose als Basis nutzt. Was oft gezeigt wird, ist eher sein Eindruck und die Angaben der Besitzer , aber keine echte Diagnostik wie sie ein Tierarzt macht.
Nichts im Leben ist vorhersehbar und trotzdem knallen wir uns zu mit Versicherungen bis zur Hutkrempe.
 
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Silvia
28. März 17:45
Ich mache wenn zu 99% erst mal mit homöopathischen Sachen, bevor Chemie kommt. Haben GsD auch eine Tierärztin die nicht direkt mit der Chemiekeule kommt
Mit "Chemie " hat dieses sog. Einrenken auch nichts zu tun. Wäre es somit eine Option ?
 
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Mel und
28. März 17:45
Da Knochenbrecher wie Tamme Hanken diesen "Beruf" weitertragen an fähige Leute, ist über die Jahrhunderte nicht wirklich etwas darüber bekannt, wie diese Leute sehen können was dem Tier fehlt. Wie bei einem Orthopäden der am Gang oder der Haltung einer Person im Vorfeld sehen kann, wo es im Skelett hakt, so schätze ich dass es bei den Knochenbrechern ähnlich abläuft.
Bei Tierchiropraktikern wie Murat Colak gibt es keine standardisierte, wissenschaftlich abgesicherte Ausbildung.
Die „Erfahrung“ oder das „Sehen“ basiert oft auf Subjektivität und Showeffekt, nicht auf klaren Diagnosen.

Ein Hund kann Verletzungen oder Schmerzen nicht verbal äußern, und subtile Anzeichen wie Schonhaltung können vieldeutig sein z. B. Muskelverspannung, Hüftproblemr, Bandscheibenvorfall, Gelenkentzündung.
Das heißt: Auch wenn es ähnlich aussieht wie bei einem Orthopäden, ist die Aussagekraft für die Gesundheit des Tieres trotzdem nicht verlässlich.
 
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Klaus M.
28. März 17:45
Tja, hab hier viel gelesen und keiner hat mit seiner Meinung richtig getroffen, Murat hat eine Ausbildung für Menschen als Chiropraktiker und nochmals eine für Hunde/ Katzen. Warum ? Sein eigener Hund hatte Probleme mit dem Verschieben der Knochen und nachdem Physiotherapie nicht geholfen hat, wurde er zufällig informiert das es Chiropraktiker auch für Tiere gibt und sich hat sich in Süddeutschland ausbilden lassen. Meine Angsthündin lief ein Jahr so schräg ohne Spaß trotz Physiotherapie, das Dauerschmerzmittel nicht die Lösung war. Einmal bei Murat, sieben Hähnchenstreifen zum Kennenlernen und Vertrauen , vier Punkte, 2 vorne / 2 hinten und sie hat sich bedankt indem sie seine Hände geleckt. 1 Woche viel Ruhe und Entspannung, seit 1 Jahr ist nichts mehr passiert. Das sind unsere Erfahrungen. Beim Menschen klappt's doch auch, eine Bekannte geht zweimal im Jahr zum Chiropraktiker wenn die Schmerzen in der Wirbelsäule zu groß werden damit sie nicht so viel Schmerzmittel nehmen muss wie vor 10 Jahren. Also es funktioniert, aber wie allen kann auch mal was nicht funktionieren.
 
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Nicoletta
28. März 17:49
Zu dem Thema schaut euch bitte dieses Youtube Video an: https://www.youtube.com/watch?v=9PnwarkF6nY&t=341s

Generell würde ich sagen, Physiotherapie kann gut sein, wenn es wirklich fachmännisch gemacht wird. Andernfalls ist es einfach nur extrem gefährlich!
 
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Mark und Claudia
28. März 17:49
Tja, hab hier viel gelesen und keiner hat mit seiner Meinung richtig getroffen, Murat hat eine Ausbildung für Menschen als Chiropraktiker und nochmals eine für Hunde/ Katzen. Warum ? Sein eigener Hund hatte Probleme mit dem Verschieben der Knochen und nachdem Physiotherapie nicht geholfen hat, wurde er zufällig informiert das es Chiropraktiker auch für Tiere gibt und sich hat sich in Süddeutschland ausbilden lassen. Meine Angsthündin lief ein Jahr so schräg ohne Spaß trotz Physiotherapie, das Dauerschmerzmittel nicht die Lösung war. Einmal bei Murat, sieben Hähnchenstreifen zum Kennenlernen und Vertrauen , vier Punkte, 2 vorne / 2 hinten und sie hat sich bedankt indem sie seine Hände geleckt. 1 Woche viel Ruhe und Entspannung, seit 1 Jahr ist nichts mehr passiert. Das sind unsere Erfahrungen. Beim Menschen klappt's doch auch, eine Bekannte geht zweimal im Jahr zum Chiropraktiker wenn die Schmerzen in der Wirbelsäule zu groß werden damit sie nicht so viel Schmerzmittel nehmen muss wie vor 10 Jahren. Also es funktioniert, aber wie allen kann auch mal was nicht funktionieren.
Danke für den Erfahrungsbericht.

Ich weiß nicht, ob ich es nutzen würde, aber wenn nichts mehr hilft, vermutlich schon!
 
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Gabriele
28. März 17:50
Niemals
 
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Nicoletta
28. März 17:50
Tja, hab hier viel gelesen und keiner hat mit seiner Meinung richtig getroffen, Murat hat eine Ausbildung für Menschen als Chiropraktiker und nochmals eine für Hunde/ Katzen. Warum ? Sein eigener Hund hatte Probleme mit dem Verschieben der Knochen und nachdem Physiotherapie nicht geholfen hat, wurde er zufällig informiert das es Chiropraktiker auch für Tiere gibt und sich hat sich in Süddeutschland ausbilden lassen. Meine Angsthündin lief ein Jahr so schräg ohne Spaß trotz Physiotherapie, das Dauerschmerzmittel nicht die Lösung war. Einmal bei Murat, sieben Hähnchenstreifen zum Kennenlernen und Vertrauen , vier Punkte, 2 vorne / 2 hinten und sie hat sich bedankt indem sie seine Hände geleckt. 1 Woche viel Ruhe und Entspannung, seit 1 Jahr ist nichts mehr passiert. Das sind unsere Erfahrungen. Beim Menschen klappt's doch auch, eine Bekannte geht zweimal im Jahr zum Chiropraktiker wenn die Schmerzen in der Wirbelsäule zu groß werden damit sie nicht so viel Schmerzmittel nehmen muss wie vor 10 Jahren. Also es funktioniert, aber wie allen kann auch mal was nicht funktionieren.
https://www.youtube.com/watch?v=9PnwarkF6nY&t=341s