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Iris
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zuletzt 10. Jan.

Internistischer Tierarzt mit Erfahrung bei Helicobacter gesucht

Hallo liebe Community, ich brauch mal euer Schwarmwissen. Über eine Magen-Darm-Spiegelung wurde bei meiner Hündin jetzt endlich die Ursache für häufiges Erbrechen und Sodbrennen gefunden - sie hat u. a. eine chronische Gastritis mit massivem Befall des Magens durch Helicobacter. Leider hat mein Tierarzt keine Erfahrung mit der Behandlung von Helicobacter. Ich würde mich deshalb über Empfehlungen zu Tierärzten freuen, die darin erfahren sind. Und auch über Kontaktaufnahme anderer Hundebesitzer, die mit der gleichen Diagnose zu kämpfen haben/hatten.
 
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Sonja
10. Jan. 15:23
Hallo Iris,
unser Yoshi war bezüglich Magen-Darm schon immer anfällig. Immer wieder Giardien, im Juni 2025 Clostridien mit Enterotoxin, und dann im August Helicobacter.
Beschwerden sind seit Jahren wiederkehrend schleimiger Kot, manchmal mit Durchfall, ab und zu Nüchternerbrechen, aber vor allem Sodbrennen, Bauchschmerzen, Futterverweigerung.

Normalerweise hätte unsere Tierärztin ihn schon bei der Diagnose Clostridien mit dem Antibiotikum Metrobactin behandelt, aber das verträgt er nicht. Alternativ hätte man 7 Tage Amoxicillin geben können, aber da zu der Zeit noch nicht fest stand, ob Yoshi auch Helicobacter hat, und da man da auch Amoxicillin gibt, allerdings 3 - 4 Wochen, wollte unsere Tierärztin mit dem Antibiotikum noch warten, und die Clostridien erst mal konservativ behandeln - mit Schonkost und Darmaufbau.

Yoshi hat lange Zeit Trockenfutter und immer mal wieder Probiotika bekommen. Aufgrund des mäkeligen Fressens haben wir ihn auf Nassfutter umgestellt, erst auf Gastro-Futter, dann auf MjamMjam Huhn, Ente, Möhrchen, Hirse. Er bekommt 1 h vor dem Füttern Luvos Heilerde gegen Sodbrennen und 1/2 h später Ulmenrinde. Zu jeder Mahlzeit gibt es 2 Esslöffel gequollene OLEWO Karottenpellets mit Flohsamenschalen und Futterzellulose. Für 3 Monate gab es eine Darmaubaukur mit Probiotika.

Yoshi hatte noch lange festen, aber schleimüberzogenen Kot und Sodbrennen. Der Kot ist seit 2 Wochen normal. Das Sodbrennen hat sich stark gebessert, ist aber noch nicht komplett weg. Wenn wir den Eindruck haben, dass auch das weg ist, lassen wir ihn noch mal auf alles, was er hatte, testen, und fahren bei negativem Ergebnis die Zusätze zurück.

Bezüglich des Futters ist eine Ernährungsberatung geplant, bei einer Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik. Die arbeiten online, sodass wir bei der Auswahl flexibel sind. Mir wäre eine Umstellung zurück zu Trockenfutter am liebsten, aber nur, wenn das seinen Verdauungstrakt nicht zu stark strapaziert. Welches Futter er dauerhaft bekommt, wird die Ernährungsberatung ergeben.