Home / Forum / Welpen & Junghunde / Ab wann ist man zu alt für einen Hund?

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Katrin
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Anzahl der Antworten 543
zuletzt 6. Dez.

Ab wann ist man zu alt für einen Hund?

Meine Nachbarn sind inzwischen Anfang 70. Für beide ist klar das ihre jetzige Seniorhündin (16) der letzte Vierbeiner sein wird. Hunde binden sich im Normalfall recht stark an seine Besitzer. Dementsprechend heftig spüren sie den Verlust wenn der Halter verstirbt. Altersbeschwerden wie verringerten Reaktionsvermögen, weniger Ausdauer, schlechter Beweglichkeit etc. kommen ja ebenfalls dazu was durchaus auch zur Gefahr für Mensch und Tier werden kann. Trotzdem wollen anscheinend immer mehr Menschen nach dem Eintritt ins Rentenalter nicht auf einen Vierbeiner verzichten. Umso erstaunter sind sie wenn Tierheime und auch Züchter ihnen keinen geben wollen. Ich persönlich kann das durchaus nachvollziehen und würde im Alter von Welpen und jüngeren Hunden Abstand nehmen und mich lieber für einen älteren Hund entscheiden wenn ich das körperlich, geistig und auch finanziell gewuppt bekomme. Dogsharing wäre noch eine weitere Möglichkeit. Natürlich kann mir als jüngerer Mensch auch was zustoßen. Da wären aber noch immer Partner und Kinder daheim die die Versorgung übernehmen können ohne das ein Umzug oder Veränderung der gewohnten Routine nötig wäre. Wie steht ihr (die jüngeren und älteren) zu dem Thema? Wie sind eure Erfahrungen? Würdet ihr euch im hohen Alter nochmal für einen jungen Hund entscheiden? Wo zieht ihr eure persönliche Grenze? Gibt es Hunderassen die besonders geeignet wären? Bitte achtet auf einen freundlichen Umgang und auf die Formulierung des Kommentars damit wir hier auch fleißig miteinander diskutieren können. Liebe Grüße, Katrin J.
 

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Syhl
11. Nov. 01:01
…ich denke, dass was Sonja P meinte, ist, dass in diesem Thema hier es „öfters recht diskriminierende Statements und Stände gab“… Das kann ich gut verstehen. …aber eben, man sollte für solches keine Zeit verlieren, da es auch niemals aufbauende Ergebnisse bringen will und kann. Schublade-Denker, wenn sie einen Hund halten, sind ihm immer noch Fremd: sie sind ihm nicht WIRKLICH verbunden wie er IST; sonst wäre ihnen solches negatives Denken, doch auch schon lange fremd geworden.
 
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Syhl
11. Nov. 01:33
Hallo, Würde mich echt interessieren, wie Du Deinen Wuffi neben Gassigehen beschäftigst. Ich schaue immer Mal wieder im Internet nach Hundebeschäftigung, doch finde ich selten etwas konkretes, meist im Sinne von "ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt". Bin für alle Tipps äußerst dankbar! LG Cornelia mit Agusha 🙋🐕♥️
Würde mich auch echt interessiere; ich hoffte sogar, dass es bei Dogorama solches als ein Thema/Schatz- Truhe mit Ideen und Bilder gäbe… Wer weiss, vielleicht kommt es noch, für (& mit?) die, die gerne so etwas whuffiges machen, oder machen würden, ohne gerade bei einem Klub sein zu müssen.
 
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Syhl
11. Nov. 01:47
Ich finde diese Diskussion überflüssig und diskriminierend. Jeder Hundehalter hat die Verantwortung, dass sein Hund immer gut versorgt und artgerecht gehalten wird. Dass ältere Menschen dazu nicht mehr in der Lage sind, ist Schubladendenken, das ich ablehne. Meine Mutter ist 82 und fährt regelmäßig zig km Fahrrad, macht Sport, wandert gerne. Sie hat keinen Hund, hätte aber keine Probleme, einen zu halten. Auch, ob man einer Rasse körperlich gewachsen ist, ist keine Altersfrage. Und ältere Menschen können oft besser einschätzen, wieviel sich in ihrem Leben noch grundlegend ändern wird, als die vielen jungen Leute, die sich endlich ihren Kindheitstraum vom eigenen Hund erfüllen, nur weil es ihnen nicht mehr von vernünftig denkenden Eltern verboten wird. Und dann kommt ein Partner, der keine Hunde mag, oder eine andere berufliche Situation oder Kinder mit der damit verbundenen hohen Belastung. Für alle diese Fälle gilt, wenn Hilfe eingeplant ist, und der Hundehalter den Hund so hält, wie man das sollte, ist es OK. Wenn meine Mutter einen Hund halten wollte, würden wir vorher bereden, ob und wie wir das hinbekommen. Wenn eine 20jährige Alleinstehende sich einen Hund holt, der dann 10h am Tag alleine bleiben muss, weil sie berufstätig ist und ja schließlich noch andere Hobbys hat, war das mit dem Hund wohl zu kurz gedacht. Ich finde diese Diskussion entwürdigend!
…ich denke, dass was Sonja P meinte, ist, dass in diesem Thema hier es „öfters recht diskriminierende Statements und Stände gab“… Das kann ich gut verstehen. …aber eben, man sollte für solches keine Zeit verlieren, da es auch niemals aufbauende Ergebnisse bringen will und kann. Schublade-Denker, wenn sie einen Hund halten, sind ihm immer noch Fremd: sie sind ihm nicht WIRKLICH verbunden wie er IST; sonst wäre ihnen solches negatives Denken, doch auch schon lange fremd geworden.
 
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Mary
11. Nov. 12:21
Perfekt gelöst. Plan B inklusive. 66 ist kein Alter, trotzdem ist das Bewusstsein da, dass sich täglich was ändern kann.
Dem ist nichts hinzuzufügen
 
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Cornelia
11. Nov. 13:08
…ich denke, dass was Sonja P meinte, ist, dass in diesem Thema hier es „öfters recht diskriminierende Statements und Stände gab“… Das kann ich gut verstehen. …aber eben, man sollte für solches keine Zeit verlieren, da es auch niemals aufbauende Ergebnisse bringen will und kann. Schublade-Denker, wenn sie einen Hund halten, sind ihm immer noch Fremd: sie sind ihm nicht WIRKLICH verbunden wie er IST; sonst wäre ihnen solches negatives Denken, doch auch schon lange fremd geworden.
Ich denke, dass das Thema etwas "verrutscht" ist. Sich mit 80 einen Welpen zu holen, macht ja nun wirklich keinen Sinn. LG Cornelia mit Agusha 🙋🐕♥️☘️
 
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Dogorama-Mitglied
11. Nov. 13:33
Ich finde diese Diskussion überflüssig und diskriminierend. Jeder Hundehalter hat die Verantwortung, dass sein Hund immer gut versorgt und artgerecht gehalten wird. Dass ältere Menschen dazu nicht mehr in der Lage sind, ist Schubladendenken, das ich ablehne. Meine Mutter ist 82 und fährt regelmäßig zig km Fahrrad, macht Sport, wandert gerne. Sie hat keinen Hund, hätte aber keine Probleme, einen zu halten. Auch, ob man einer Rasse körperlich gewachsen ist, ist keine Altersfrage. Und ältere Menschen können oft besser einschätzen, wieviel sich in ihrem Leben noch grundlegend ändern wird, als die vielen jungen Leute, die sich endlich ihren Kindheitstraum vom eigenen Hund erfüllen, nur weil es ihnen nicht mehr von vernünftig denkenden Eltern verboten wird. Und dann kommt ein Partner, der keine Hunde mag, oder eine andere berufliche Situation oder Kinder mit der damit verbundenen hohen Belastung. Für alle diese Fälle gilt, wenn Hilfe eingeplant ist, und der Hundehalter den Hund so hält, wie man das sollte, ist es OK. Wenn meine Mutter einen Hund halten wollte, würden wir vorher bereden, ob und wie wir das hinbekommen. Wenn eine 20jährige Alleinstehende sich einen Hund holt, der dann 10h am Tag alleine bleiben muss, weil sie berufstätig ist und ja schließlich noch andere Hobbys hat, war das mit dem Hund wohl zu kurz gedacht. Ich finde diese Diskussion entwürdigend!
👍🏻👍🏻👍🏻Top-Kommentar, liebe Sonja! Sehe ich ganz genauso und hätte es nicht besser ausdrücken können…😁
 
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Mary
11. Nov. 15:58
Wer sagt das?
🤣🤣🤣
 
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Cornelia
11. Nov. 16:57
🤣🤣🤣
Keine Ahnung, wer das sagt. Aber man findet bei Senioren Programmen immer wieder, dass sie ab 50 anfangen. LG Cornelia mit Agusha 🙋🐕♥️☘️
 
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Sabine
11. Nov. 17:07
Keine Ahnung, wer das sagt. Aber man findet bei Senioren Programmen immer wieder, dass sie ab 50 anfangen. LG Cornelia mit Agusha 🙋🐕♥️☘️
Ab wann darf ich mich eigentlich auf einen Seniorenteller freuen? Weiß das jemand?😆
 
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Stef
11. Nov. 17:10
Keine Ahnung, wer das sagt. Aber man findet bei Senioren Programmen immer wieder, dass sie ab 50 anfangen. LG Cornelia mit Agusha 🙋🐕♥️☘️
davon lassen wir uns jetzt mal nicht beeindrucken..ich bin mit 54 noch relativ "junge" Mutter..Sohn ist 11 und Hund noch keine 2...das passt schon💃
 

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