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Wertvolle Tipps, damit es mit der Leinenführigkeit klappt

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Inhalt: Wertvolle Tipps, damit es mit der Leinenführigkeit klappt

Leinenführigkeit, dieser Begriff liegt gerade absolut im Trend. Doch was bedeutet er? Leinenführigkeit heißt nichts anderes, als dass sich die täglichen Gassirunden und Spaziergänge mit deinem Vierbeiner harmonisch und entspannt gestalten.

Es gibt ja die unterschiedlichsten Typen von Hunden. Die meisten Vierbeiner laufen völlig unproblematisch an der Leine. Doch es gibt auch Tiere, die sich zu einem regelrechten Leinenrambo entwickeln. Sobald ein anderes Tier auf der Bildfläche erscheint, hängen diese Hunde in der Leine und kläffen, als würde es um ihr Leben gehen. Andere ziehen auch ohne Grund und schleifen Herrchen und Frauchen regelrecht hinter sich her, während andere Hunde wieder gar nicht gehen wollen und zu jedem Schritt überredet werden müssen.

Egal welches Problem du mit deiner Fellnase auch hast, es ist unangenehm, wenn die Leinenführigkeit nicht gegeben ist. Das gemeinsame Spazieren-gehen sollte ja ein Höhepunkt des Tages sein. Kommt es aber immer wieder zu Zwischenfällen, bedeutet die Stress sowohl für dich, als auch für deinen Hund. Daher haben wir in den nächsten Kapiteln viele wertvolle Tipps für dich vorbereitet, damit es von nun an mit der Leinenführigkeit auch bei dir klappt.

Das Laufen an der Leine – Training mit dem Welpen

Damit dein Hund von Anfang an gut an der Leine läuft, solltest du ihn so bald als möglich positiv an die Leine gewöhnen. Das magische Wort ist hier positiv. Hier liegt nämlich meist das Problem begraben. Hunde verbinden die Leine, oder besser gesagt das Angeleint-werden mit etwas Negativem.

Lege deinem Welpen das Halsband oder das Geschirr immer wieder spielerisch an. Klicke danach auch die Leine an und lobe ihn, wenn er das brav zulässt. Du kannst deinen Vierbeiner auch immer mit einem Leckerli belohnen, wenn er sich Geschirr und Leine folgsam anlegen lässt. Vermeide hier das Schimpfen und ziehe ihn auf keinen Fall streng an der Leine hinter dir her. So würde der Hund seine Abneigung gegen die Leine noch verstärken.

Wenn der Hund nicht an der Leine läuft

Viele Vierbeiner, vor allem Welpen, aber auch adulte Tiere aus dem Tierheim oder aus dem Ausland schalten auf stur, sobald sie angeleint werden und laufen sollen. Plötzlich haben sie das Laufen verlernt und legen sich flach auf den Boden. Diese Hunde wollen partout nicht an der Leine gehen.

Nun heißt es geduldig sein. Wen du nun an der Leine ziehst und zerrst, so lernst du deinem Vierbeiner, dass es in Ordnung ist an der Leine zu ziehen. Er wird es somit ebenfalls machen.

Du musst dem Hund Vertrauen vermitteln. Sei nicht gestresst und rede auf deinen Vierbeiner ein. Locke ihn. Nur wenn er wirklich brav ein Stück gegangen ist, darfst du ihn mit einem Leckerli belohnen. Viele machen den Fehler und geben die Leckerlis bereits, wenn der Hund wie eine Flunder am Boden liegt und sich nicht bewegen will. In diesem Fall würdest du den Hund aber fürs Liegen belohnen. Warum sollte er sich also bewegen? Du musst deiner Fellnase immer einen Anreiz geben, sich zu bewegen.

Der Hund zieht an der Leine – was tun?

Natürlich warten in der großen weiten Welt so viele Dinge, die verlockend sind. Alles duftet himmlisch und dein Hund möchte alles entdecken und beschnuppern. Du musst deinem Tier auf jeden Fall die Möglichkeit geben, die Nachrichten zu lesen, die andere Hunde für ihn hinterlassen haben. Doch, beim Spazieren-gehen sagst immer du den Ton an.

Zieht dein Hund an der Leine, so kannst du das sehr rasch und konsequent wieder abtrainieren. Sobald der Hund beginnt zu ziehen, bleibst du abrupt stehen und lässt den Vierbeiner absitzen. Er muss nun so lange sitzen bleiben, bis er sich wieder beruhigt hat. Nun geht ihr weiter. Beginnt er wieder zu ziehen, bleibst du sofort wieder stehen.

Das musst du sehr konsequent durchziehen. Belohne deinen Hund aber niemals fürs „Sitz“. So würde er denken, wenn er zieht, dann würde er mit einem Leckerli belohnt werden. Somit wird er immer mit Begeisterung in der Leine hängen und du hättest es ihm selbst so anerzogen.

Anstatt des Absitzens kannst du auch komplett die Richtung wechseln. Zieht dein Hund an der Leine und will unbedingt in eine bestimmte Richtung, drehst du dich genauso schnell um und ihr schlagt den entgegengesetzten Weg ein. Auch das musst du konsequent und immer ausführen. Und vergiss nicht, auch hier gibt es kein Leckerli.

Die Leinenführigkeit trainieren beim erwachsenen Hund

Es gibt viele Gründe, warum ein adulter Hund plötzlich nicht mehr leinenführig ist. Auch kann es sein, dass ein erwachsener Hund bei dir einzieht, sei es aus dem Tierheim, aus dem Ausland oder wegen einer privaten Übernahme. Manches Mal haben Hunde es nicht gelernt, an der Leine zu gehen. Hunde aus dem Ausland lebten vielleicht bis jetzt als Straßenhunde. Bei einer privaten Übernahme kann es sein, dass der Vierbeiner traumatisiert ist und er deswegen Schwierigkeiten mit der Leinenführigkeit hat. Doch auch in diesen Fällen kannst du es mit Geduld und liebevoller Konsequenz wieder hinbekommen.

Hängt der adulte Hund ebenfalls ständig in der Leine und zieht, dann kannst du mit ihm dasselbe Training verfolgen, wie im letzten Kapitel beschrieben. Häufig haben aber erwachsene Hunde andere Probleme. Meist sind sie eher immer hinter Herrchen und Frauchen und müssen zu jedem Schritt überredet werden. Begegnungen mit fremden Vierbeinern lassen diese Hunde erzittern.

Bei diesen Tieren musst du mit positiver Bestärkung und mit ganz viel gutem Zureden arbeiten. Du musst diesen Tieren immer zeigen, dass es sich in allen Situationen auf dich verlassen kann.

Das Training, egal ob mit Welpen, Junghunden oder adulten Vierbeinern, solltest du in einem relativ ruhigen Umfeld beginnen. So wird dein Hund nicht abgelenkt und kann sich voll auf das Training konzentrieren. So ist es durchaus schlau, Leinenführigkeit zuerst in den eigenen vier Wänden, danach im Garten und erst dann im freien Umfeld zu üben.

Du solltest nun auch beginnen, Hundekontakt und Fremdkontakt zu üben. Dafür ist es am besten, wenn du diese Kontakte selbst steuerst. Frage bekannte Hundehalter, ob sie dir in dieser Situation helfen würden. Wenn das klappt und dein kleiner Leinenrambo an diesen Hunden vorbeigeht, ohne mit der Wimper zu zucken, dann darfst du ihn auch mit einem Leckerli belohnen.

Leinenführigkeit trainieren – Hilfsmittel und Gadgets

Es ist bekannt, dass das Halsband gerade bei Hunden, die stark ziehen, gefährlich sein kann. Dennoch neigen Hunde mit Halsband immer stärker zu ziehen, als mit einem Brustgeschirr. Wenn du also bis jetzt immer ein Halsband mit Leine verwendet hast, könntest du es auch mit einem Brustgeschirr probieren. Oft wirkt alleine dieser Wechsel wahre Wunder. Achte aber darauf, dass das Geschirr ordentlich sitzt.

Ein weiteres Gadget zum Üben der Leinenführigkeit ist das sogenannte Halti. Diese Führung wird an der Schnauze angebracht und hilft dir beim Korrigieren deines vierbeinigen Schatzes. Mit einem Halti kannst du deinem Hund das Zerren und Ziehen sehr schnell abgewöhnen. Du solltest jedoch einen Hundetrainer um Hilfe bitten, wenn du selbst noch nie mit einem Halti gearbeitet hast.

Auch mit einem Clicker kannst du an der Leinenführigkeit arbeiten. Voraussetzung ist jedoch, dass du mit deinem Hund bereits mit dem Clicker gearbeitet hast. Der Clicker ist stets ein Impulsgeber und sagt dem Hund, dass nun etwas Bestimmtes von ihm erwartet wird. Führt er dies nun zu deiner Zufriedenheit aus, so wird er auch mit einem tollen Leckerli belohnt.

Gibst du nun mit dem Clicker den Impuls, so weiß dein Hund, dass er bei Fuß gehen muss. Du betätigst den Clicker, der Vierbeiner geht brav bei Fuß und wird nach einiger Zeit auch mit einem Leckerli belohnt.

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